SpVgg-Trainingsstart ohne Cheftrainer

Dafür bat sein Co-Trainer Florian Wurster das vollzählig angetretene Team zu den ersten Einheiten. Auch Rekonvaleszent Tobias Ulbricht (Kreuzbandriss) und der angeschlagene Philipp Hannemann waren mit von der Partie. Mit letzterem rechnet man allerdings auf der Jakobshöhe vorerst einmal nicht mehr. „Mein Arbeitsvertrag in den USA gilt ab 1. September, mal sehen wie lange vorher ich dann hinüber fliege“, sagte der Blondschopf, der den Altstädtern dann für sieben Monate nicht zur Verfügung steht.

Ein weiterer Neuzugang stellte sich dafür beim Auftakttraining auf dem topgepflegten SC-Gelände vor: Torwart Alexander Skowronek kommt vom Ligakonkurrenten SpVgg Greuther Fürth II, der 19-Jährige saß am Sonntag im letzten Relegationsspiel des kleinen Kleeblatts auf der Bank. „Auf dieser Position mussten wir handeln“, sagt der Sportliche Leiter Wolfgang Mahr, „da unsere bisherige Nummer zwei, Christian Berchthold, viel beruflich unterwegs war und ist. Zum Ausklang der letzten Saison stand er uns ja kaum mehr zur Verfügung“. Mittlerweile wurde der Vertrag mit dem 33-Jährigen in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst.

Zwei Trainingsgäste

Skowronek ist nach Richard Schneider (Carl-Zeiss Jena), Martin Kovac (Pilsen), Darius Held (FC Heidenheim A-Junioren), Johannes Golla (FC Schweinfurt 05), Patrick Hobsch (SV Seligenporten) und Julian Kolbeck (ebenfalls SpVgg Greuther Fürth) der siebte Neuzugang für die kommende Saison, soll aber nicht der letzte bleiben. „Vor allem für die Offensive müssen wir noch etwas tun“, weiß Mahr. Ob sich die beiden Trainingsgäste Calvin Sengül (von der DJK Don Bosco Bamberg) und Drazen Misic (von den Bayernliga-A-Junioren der SG 1883 Nürnberg-Fürth) empfehlen können?

„Wir haben nur wenig Zeit“, weiß Co-Trainer Florian Wurster um die nur allzu kurze Vorbereitungsphase von knapp viereinhalb Wochen: „Und dementsprechend auch viel Arbeit vor uns.“ Es wird in den ersten beiden Wochen abwechselnd beim SC Kreuz und beim TSV Obernsees geübt, ehe es dann ins Hans-Walter-Wild-Stadion geht. „Nach Neudrossenfeld konnten wir nicht gehen, da hätten wir zu früh mit dem Training beginnen müssen, was schlecht für unsere auswärtigen Spieler gewesen wäre“, sagt Mahr. Wurster und dann Marc Renhardt wollen bei ihrer Truppe viel Wert auf das Spielverständnis untereinander legen. „Falls jemand konditionelle Defizite haben sollte, muss er das in Privateinheiten ausbügeln“, kündigt Wurster an.

Am Samstag erster Test in Veitsbronn

Bereits am kommenden Samstag steht der erste Test auf dem Programm: Es geht zum Nordost-Landesligisten ASV Veitsbronn-Siegelsdorf, der die abgelaufene Saison an elfter Position beendete. Der Anstoß im Fürther Vorort erfolgt schon um 11 Uhr.

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