SpVgg-Trainer: "Ziel nicht ganz erreicht"

Dem 31-Jährigen, der am 21. August nach dem 1:3 gegen den FC Bayern München II das Zepter von Christoph Starke übernahm, ist aber auch klar, dass es ein paar Zähler zu wenig waren, die sein Team auf die Habenseite brachte. „Natürlich ist das auch den fünf Pleiten zum Saisonschluss geschuldet, aber das darf uns einfach nicht passieren. Ein einstelliger Tabellenplatz wäre durchaus drin gewesen“, findet der Trainer klare Worte. So wie in den Spielzeiten 2014/15 (6.) und 2015/16 (7.). Vielleicht lag es auch an der mangelnden Breite im SpVgg-Kader? „Das mag auch sein, und daran werden wir in der kommenden Saison arbeiten müssen.“ Als Knackpunkt hat Reinhardt das Pokal-Viertelfinale gegen den FC Memmingen ausgemacht. Auf dem Sportgelände des SC Kreuz Bayreuth mussten sich die Altstädter am 29. März in der Nachspielzeit mit 2:3 geschlagen geben, zudem schied Mittelstürmer Tobias Ulbricht mit einem Kreuzbandriss aus. „Und danach sind wir nicht mehr so richtig in die Gänge gekommen“, gesteht Reinhardt. Mit Ausnahme der beiden wichtigen Heimsiege gegen den TSV 1860 Rosenheim und SV Seligenporten Mitte April (jeweils 3:1).

Starke Vorstellungen in Nürnberg und gegen Illertissen

Doch es bleiben auch Ausnahmepartien in Erinnerung: Allen voran der phänomenale Auftritt im künftigen Max-Morlock-Stadion in Nürnberg, als die Altstädter am 16. September die Reserve des 1. FC Nürnberg beim 5:0-Erfolg förmlich abschossen, um acht Tage später ein 4:0 gegen den FV Illertissen auf dem Gelände des BSC Bayreuth-Saas nachzulegen. „Vor einem Großteil meiner Mannschaft ziehe ich den Hut“, lobt Reinhardt, „mit den zum Teil widrigen Gegebenheiten in dieser Spielzeit hat sie sich gut zurecht gefunden“.

Spieler der Saison ist für Reinhardt ohne Wenn und Aber der im vergangenen Jahr aus Northeim gekommene Thore Dengler: „Hut ab, wie sich Thore als Neuzugang in die Mannschaft eingefunden hat. Bis auf das Spiel in Hof stand er in jeder Partie von Anfang an auf dem Platz. Er hat eine tolle Saison als Innenverteidiger gespielt.“

Fortsetzung folgt am 12. Juni

Drei Wochen Verschnaufpause zum Regenerieren bekommt das Team nun, am Montag, 12. Juni, wird die Mannschaft wieder auf den Trainingsplatz gebeten. Und dort von Co-Trainer Florian Wurster begrüßt, denn Reinhardt weilt zu dieser Zeit noch in den Flitterwochen. Doch vorher stehen noch einige Tätigkeiten an. So sind die Altstädter immer noch auf der Suche nach einer weiteren Offensivkraft. „Da sind wir aber an jemandem dran“, verriet Reinhardt. Die vergangene Spielzeit wird akribisch aufgearbeitet: „Wir müssen einiges analysieren. Die Spieler, aber auch wir Trainer müssen uns hinterfragen, ob wir alles richtig gemacht haben. Vielleicht haben wir auch an einigen Spielern zu lange festgehalten.“ Auch die Verletztenmisere wird zum Thema. „Vielleicht müssen wir unser Training anders steuern und in unseren Inhalten mehr präventiv tätig werden“, sagt Re

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