SpVgg-Reserve will gegen Röslau vorlegen

An gleicher Stelle schlug die SpVgg die Saaser am vergangenen Sonntag nach einem 0:1-Pausenrückstand durch zwei Tore von Kaan Gezer mit 2:1, schaltete damit nach dem 1:1 in der ersten Partie den Vizemeister der Bezirksliga Ost aus und erhielt sich die Chance auf ein weiteres Landesligajahr.

„Es war erwartet eng. Wichtig ist, dass das Ergebnis stimmt und wir weitergekommen sind“, meint Trainer Michael Regn. In der ersten Halbzeit sei seine Mannschaft nicht so reingekommen und habe dem Gegner zu viel Raum gelassen, so dass dieser einfach zu Chancen kommen konnte. „In der zweiten haben wir versucht, das zu ändern. Wir sind besser ins Spiel gekommen und waren auch ein bisschen offensiver. Dass es die eine oder andere Chance für die Saaser geben würde, war klar. Gott sei Dank haben sie es nicht geschafft, noch ein Tor zu machen“, so der Coach.

Gegen Röslau, wo am Sonntag das Rückspiel stattfindet, gab es in dieser Saison zunächst einen 2:1-Auswärtserfolg, die ebenfalls in Neudrossenfeld ausgetragene Heimpartie endete 1:1 – Ergebnisse also, die der SpVgg-Reserve reichen würden. Anders als gegen die Saas müssen die Altstädter, bei denen alle Mann an Bord sind, jetzt erst „zu Hause“ ran. „In der Saas wollten wir ein Auswärtstor vorlegen. Das haben wir erreicht. Diesmal müssen wir schauen, dass wir hinten kein Gegentor bekommen und vorne nach Möglichkeit eines schießen, um eine gute Ausgangsposition zu haben. Wir wissen aber, dass es eine ganz schwierige Aufgabe wird“, sagt Regn.

Entscheidung in vorletzter Minute

In der ersten Runde hatten die Röslauer, die nur aufgrund der weniger erzielten Auswärtstore im direkten Vergleich mit dem punktgleichen SV Mitterteich in die Relegation mussten, beim bisherigen Nordwest-Landesligisten FC Coburg mit 0:1 verloren. Im Rückspiel lagen sie dann daheim zur Pause mit 3:0 vorne, wären aber nach dem 2:3-Anschlusstreffer eine Viertelstunde vor dem Ende abgestiegen gewesen. Doch nach einem Foul am eingewechselten 17-Tore-Mann Markus Walther gelang Sebastian Hermann für das über die Saison drittschwächste Offensivteam in der 89. Minute mit einem Freistoß aus 17 Metern noch der vierte Treffer.

 

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