SpVgg-Freude über "Momentaufnahme"

„Freilich erleichtert dieser Auftakt die Arbeit enorm“, sagt der 31-Jährige, der sich und seinen „Co“ Florian Wurster in seiner Arbeit bestätigt sieht. Erstmals waren die beiden ja alleinverantwortlich für die Sommer-Vorbereitung zuständig. „Wir haben zusammen mit der sportlichen Leitung die Mannschaft nach unseren Wünschen und Bedürfnissen zusammen gestellt und unsere Hausaufgaben gemacht“, erzählt Reinhardt. „Und wir haben uns Gedanken darüber gemacht, welchen Fußball wir spielen wollen, und wer dazu passt. Und ich meine, das ist uns gut gelungen. Es hat sich ja schon in den Vorbereitungsspielen angedeutet. Jetzt spiegelt sich das Ganze auch in der Tabelle wider.“

Der dritte Platz könnte mit ein wenig Glück auch nach Abschluss des dritten Spieltags morgen Abend Bestand haben. „Auf jeden Fall werden wir den Schwung zum ersten Auswärtsspiel nach Garching mitnehmen“, sagt Reinhardt, dessen Team dort wohl auch von einer Altstädter Fangemeinde begleitet wird, die dementsprechend für Stimmung sorgen wird. Apropos Stimmung: „Die ist im Stadion jetzt eine ganz andere als noch zum Abschluss der letzten Spielzeit. Ich spüre sogar eine leichte Euphorie.“

"Haben noch gute Spieler in der Hinterhand"

Hat Reinhardt seine Mannschaft bereits gefunden? Der Umstand, dass er zweimal die gleiche Startformation aufbot, lässt diesen Rückschluss zu. „Es gibt keine Erbhöfe, jeder muss sich im Training neu beweisen“, gibt Reinhardt aus. „Und wir haben ja noch einige gute Spieler in der Hinterhand“, verweist der Trainer auf den im Aufbautraining befindlichen Sturmführer Tobias Ulbricht, den noch angeschlagenen Neuzugang Robert Kovac, Patrick Weimer oder Daniele Bruno, die dem Team neue Impulse geben können. „Dazu kommt noch, dass sich die U 23-Spieler auch immer wieder im Training anbieten. Der Konkurrenzkampf erlaubt keinem eine Pause, und letztlich hilft das auch dem Verein.“

Das Transferfenster schließt am 31. August. Werden die Altstädter noch einmal tätig werden? „Ich sehe derzeit keinen Bedarf“, gesteht Reinhardt, „wir sehen uns nicht in Zugzwang“.

Nicht bewertet

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