SpVgg-Coach Stadler bleibt bis Saisonende

Der Sportliche Leiter Wolfgang Mahr zeigte sich „sehr dankbar, dass er uns in dieser schwierigen Situation geholfen hat und jetzt auch für den Rest der Saison unterstützt. Ich bin optimistisch, dass wir mit ihm den Klassenerhalt schaffen“, wird Mahr in einer Vereinsmitteilung zitiert. Stadler hatte Ende Oktober die Nachfolge von Marc Reinhardt angetreten und zum Start der Rückrunde den Abwärtstrend der SpVgg mit einem Punktgewinn in Illertissen und einem Heimsieg gegen den SV Seligenporten stoppen können. Aktuell stehen die Altstädter mit 23 Punkten aus 21 Partien auf Tabellenplatz 15 und damit einen Zähler vor der Abstiegszone.

„Die Mannschaft hat schon angedeutet, zu was sie imstande ist. Wir müssen jetzt Konstanz in die Leistungen bringen“ , sagte Stadler, der mit seiner Mannschaft am 11. Januar in die Winter-Vorbereitung starten will. Dann werde man alles dafür tun, um die Klasse zu halten. „Die Altstadt ist ein toller Verein mit einem außergewöhnlichen Umfeld. Ich bin mir sicher, dass wir das packen, wenn wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen. Wenn es anders wäre, hätte ich auch nicht weitergemacht.“ Schließlich wolle er sich mit einem positiven Gefühl verabschieden, ergänzte der 44-Jährige.

Nachfolger vielleicht schon in der Winterpause?

Über das Saisonende hinaus wird Stadler nämlich definitiv nicht als Trainer auf der Jakobshöhe bleiben. Mit wem es in die neue Saison gehen wird, ist noch offen. Wolfgang Mahr stellt allerdings in Aussicht, dass man noch während der Winterpause einen Nachfolger finden wird. „Wir befinden uns in sehr guten Gesprächen.“

Neben der Suche nach einem neuen Trainer ist Mahr derzeit vor allem damit beschäftigt, zwei Schlüsselpositionen im Kader zu verstärken, nämlich die Innenverteidigung und das zentrale Mittelfeld. Der erste Neuzugang ist bereits unter Dach und Fach: Mit Mergim Bajrami haben die Altstädter einen weiteren jungen Spieler verpflichtet, der auf der zentralen Achse variabel einsetzbar ist: „Er kann im Mittelfeld sowohl defensiv als auch offensiv spielen und uns auch im Angriff helfen“, sagte Mahr, der den 22-Jährigen schon vor einigen Jahren gerne nach Bayreuth gelotst hätte. „Wir waren schon 2015 im Kontakt, da ist er schließlich von Forchheim nach Fürth gewechselt.“

In Fürth kam er in zwei Spielzeiten insgesamt 60 Mal in der Regionalliga Bayern zum Einsatz, dabei erzielte er zehn Treffer – davon auch einen gegen die Altstadt (im August 2016). Seine Torjägerqualitäten hatte Bajrami schon zuvor in Forchheim in der Bayernliga unter Beweis gestellt, als er in 30 Einsätzen neun Mal einnetzte. Zuletzt spielte er beim Südwest-Regionalligisten TSV Eintracht Stadtallendorf, hier kam er acht Mal zum Einsatz.

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