SPD nominiert Kramme mit großer Mehrheit

Mit überwältigender Mehrheit stimmten die Delegierten im ASV-Sportheim in Pegnitz für die 44-Jährige, die seit 1998 Mitglied des Bundestags ist. Von den 93 anwesenden Delegierten waren 91 für Kramme. Eine Enthaltung wurde registriert und nur eine Nein-Stimme.

„Ihr seid göttlich“ war die spontane Reaktion der Politikerin, die seit 2009 Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion für den Bereich Arbeit und Soziales ist. Sie gab sich kämpferisch: „Wir werden im kommenden Jahr erfolgreich sein“, rief sie den Anwesenden zu.

Nach Pegnitz waren von 106 Delegierten 93 gekommen. Sie hörten einen engagierten Rechenschaftsbericht von Kramme, die mit der Regierungskoalition und vor allem mit Arbeits- und Sozialministerin Ursula von der Leyen hart ins Gericht ging. „Die gegenwärtige Regierung ist nicht handlungsfähig“, war nur einer der vielen Vorwürfe in Richtung Kanzleramt. Defizite in der Regierungsmannschaft konstatierte Kramme vor allem in den Bereichen Steuer-, Energie- und Rechtspolitik. Die SPD werde sich weiterhin für einen Mindestlohn von 8,50 Euro einsetzen, betonte die Abgeordnete. 


Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Montagsausgabe (23. Juli) des Kuriers.

kad/Foto: red

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