Spatenstich für neue Krippe

Vor acht Jahren war der erste Anbau für eine Krippengruppe an den katholischen Kindergarten gewesen. Nun ist der Bedarf aber gestiegen, den der Stadtrat anerkannt hat. Und nun wird auf das bestehende Gebäude aufgestockt. „Wir haben uns damals für ein Flachdach entschieden“, sagt Bernd Detsch vom Architekturbüro Holzmüller und Detsch. Das mache es jetzt einfacher, den Neubau aufzusetzen. Es werde ein massiver Treppenhausaufgang entstehen, der Neubau aus Statikgründen in Leichtbauweise - sprich in Holzbauweise.

Photovoltaikanlage kann noch errichtet werden

Die neue Krippe Plätze wird eine Fläche von 217 Quadratmetern haben, das Dach wird in Pultform und mit Blecheindeckung sein. „Hier kann eventuell noch eine Photovoltaikanlage errichtet werden“, so Detsch. Außerdem sollen Leerrohre von der Krippe zum Heizraum des benachbarten Jugendraumes gelegt werden, um hier bei Bedarf eine Verbindung zu schließen.

Die Bauträgerschaft liegt diesmal bei der Stadt, die Betriebsträgerschaft bleibt bei der katholischen Kirchengemeinde. „Die Gesamtkosten betragen 576 777 Euro“, sagt Bürgermeister Martin Dannhäußer. Nach einer 90-prozentigen Förderung der förderfähigen Kosten beträgt der Anteil der Stadt 44 000 Euro.

Gruppenraum für zwölf Kinder

Geplant sind ein Gruppenraum für zwölf Kinder, ein Ruheraum, ein Gruppennebenraum mit Abstellmöglichkeiten, ein Sanitärraum mit Kindertoilette und Wickelmöglichkeit, eine Personaltoilette, ein Speisenaufzug sowie eine weitere Außenanlage für die neue Krippengruppe, listet der Bürgermeister auf. 21 Gewerke wurden ausgeschrieben und beauftragt, 17 davon bereits durchgeführt. „Und manche Ausschreibung hat uns doch Kopfzerbrechen bereitet“, so Dannhäußer.

„Es war ein langer und harter Weg“, bestätigte auch Pater Samuel Patton. Die teils schwierigen Gespräche mit dem Erzbistum erklärte er mit Personalveränderungen. Doch nun laufe alles gut.

Gutes Miteinander

Das bestätigte auch Trägervertreterin und Kindergartenbeauftragte Monika Tischhöfer. „Die katholischen Kinder sind zwar in Creußen etwas in der der Minderheit, aber es kommen auch viele evangelische Kinder zu uns“, sagt sie und lobt das gute Miteinander dort und die Zusammenarbeit aller Beteiligten, was die neue Krippengruppe angeht. Auch sie erwähnt die langen Vorgespräche, die Diskussionen, ob es einen Anbau an oder Aufbau auf die bereits bestehende Krippengruppe geben soll. „Aber nun ist es geschafft und wichtig, dass wir die Konzeption, mit der wir in der bestehenden Krippe arbeiten, mit in die neue nehmen“, so Tischhöfer.

Nicht bewertet

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