Sparda-Bank wächst moderat

Etwas abgeflacht hat sich dabei das Wachstum bei der Kundenzahl. 10.638 neue Girokonten wurden eröffnet, ein Jahr zuvor waren es aber noch mehr als 12.100 gewesen. Die Zahl der Mitglieder legte um 1,8 Prozent auf knapp 220.000 zu.

Die Bilanzsumme der größten Genossenschaftsbank Nordbayerns stieg vor allem dank starker Zuwächse bei Einlagen und Kreditausreichungen um 279,5 Millionen Euro oder 7,8 Prozent auf knapp 3,9 Milliarden Euro. Dabei stiegen die Kundeneinlagen um acht Prozent auf 3,5 Milliarden Euro. „Unsere Kunden haben auch 2017 wieder hohe Volumina auf Tagesgeld- und Girokonten angelegt, um ihre kurzfristige Liquidität sicherzustellen“, sagte Vorstandschef Stefan Schindler bei der Bilanz-Pressekonferenz dazu.

Die ungebremst hohe Nachfrage nach Baufinanzierungen führte zu einem neuen Rekord. So gab es im Jahr 2017 Zusagen für Immobilienkredite in Höhe von 425 Millionen Euro, ein Plus von 6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der bilanzielle Privatkreditbestand bewegte sich mit 114,6 Millionen Euro minimal über Vorjahresniveau. Der Gesamtkreditbestand stieg um 138,2 Millionen Euro oder 6,1 Prozent auf 2,39 Milliarden Euro.

Im Vermittlungsgeschäft gab es Licht und Schatten, jeweils bedingt durch die anhaltende Niedrigzinsphase. So schlug sich die leicht steigende Risikobereitschaft der Kunden in einem Anstieg des Fondsbestands um 6,1 Prozent auf 724 Millionen Euro nieder. Zugleich aber gab es bei der vermittelten Versicherungssumme ein Minus von 28,5 Prozent auf 21,8 Millionen Euro. Und die beantragte Bausparsumme sackte sogar um 40 Prozent auf 101 Millionen Euro ab.

Minimal über Vorjahr bewegte sich mit 8,2 Millionen Euro der Jahresüberschuss, wobei der Zinsüberschuss um 3,8 Prozent auf 64,3 Millionen Euro und der Provisionsüberschuss um 400.000 Euro auf 8,2 Millionen Euro nachgab. sts

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