Sommerreifen am Porsche: Schrott

Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, fuhr ein 54-jähriger Porsche-Fahrer zwischen den Anschlussstellen Hof-West und Münchberg-Nord. Nachdem er einen auf der mittleren Fahrspur befindlichen Sattelzug überholt hatte scherte er zu knapp vor diesem ein. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

Der mit Sommerreifen ausgestattete Porsche geriet daraufhin ins Schleudern und kollidierte im weiteren Verlauf noch mit einer weiteren Sattelzugmaschine, welche sich auf der rechten Fahrspur befand.

Hierdurch wurde der Porsche erneut gegen den ersten Sattelzug geschleudert, welcher frontal gegen die Fahrerseite des Porsches fuhr. Anschließend wurde dieser noch in die Mittelschutzplanke geschleudert, wo er schließlich total beschädigt zum Stehen kam.

Der Fahrer wurde vorsorglich ins Klinikum gebracht, blieb jedoch unverletzt. Am Porsche entstand Sachschaden in Höhe von 100.000 Euro, weitere 17.000 Euro Schaden entstanden an den beiden Sattelzugmaschinen und der Mittelschutzplanke.

Die A9 musste für eine Stunde voll gesperrt werden.

red

Nicht bewertet

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Kommentare

Wahrscheinlich waren dem Porschefahrer die Winterreifen zu teuer.
ja ja, mit Original-Alufelgen kann das schon teuer kommen .......
und da muss man irgendwo das SPAREN anfangen .....
Hier steht aber nix davon das unzureichende Bereifung und die Straßenverhältnisse daran schuld waren. Handelte sich wohl nur um einen Fahrfehler der mit der Bereifung nix zu tun hatte. Der Bericht gibt das jedenfalls nicht her.
"Sommerreifen auf einem Porsche verursachten ......" Original-Text gelesen
Sorry, ich bleibe dabei. Der Text gibt das nicht her! Es waren wohl nur zufällig eben Sommerreifen drauf und das hat man an Aufhänger genommen.
Natürlich haben Sommerreifen im Winter nix auf dem Auto zu suchen, aber das Gesetz verlangt ja nur Winterreifen wenn die Straßenverhältnisse entsprechend sind. Ich weiß jetzt nicht wie das Wetter/Straßenverhältnis in besagten Falle war, aber ich wiederhole davon steht da auch nix!
@Schnuffi53:
Sie sollten sich abgewöhnen, alles alleine deshalb als unverrückbare Tatsache anzunehmen, weil's ein Journalist (oder einer, der's werden will) geschrieben hat.
Frage mich auch, was dieser Unfall mit der Bereifung zu tun haben soll.
Irgendeine Agenturmeldung blind übernommen - sowas kommt dabei raus.
Die ersten beiden Kommentatoren haben ja auch sofort auf das unterschwellig vorgebrachte Neidthema angebissen.
Es gibt noch mehrere solcher vorschnellen Aussagen, die oft nichts mit dem Unfall zu tun haben: Der Fahrer war nicht angeschnallt oder die rücksichtslosen Autofahrer bildeten keine Rettungsgasse oder die Gaffer behinderten die Rettungsmannschaften.
Aber nie gibt es diese Aussage: Der Fahrer fuhr zu schnell!
Nicht angepasste Geschwindigkeit bedeutet dasselbe und das liest man öfter.