Siebenschläfer: Es sieht nicht gut aus

Sollte das tatsächlich eintreten, wartet ein Sommer mit Knalleffekten. Für Oberfranken sagen die Meteorologen im Tagesverlauf verbreitet Regen und einzelne, teils kräftige Gewitter voraus.

Dieses Wetter mit zunehmender Unwettergefahr breitet sich den Prognosen zufolge am Siebenschläfertag auch in der Mitte Deutschlands aus, nur im Norden und Osten scheine noch länger die Sonne.

Dafür bleibt es im Norden mit Temperaturen zwischen 18 und 24 Grad eher frisch, während das Thermometer in den übrigen Landesteilen auf 23 bis 30 Grad steigen könnte.

Zumindest am Mittwoch zeichnet sich eine Fortsetzung des Siebenschläferwetters mit Gewittern und heftigen Regenfällen sowie stürmischen Böen an der Küste ab. Vor allem im Osten und Südosten muss nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes mit länger anhaltendem Regen gerechnet werden. Auch für Donnerstag werde erhöhtes Unwetterpotenzial gesehen.

Aber wenigstens dürfte die Natur nach der jüngsten Trockenphase aufatmen.

pegi/dpa

Nicht bewertet

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Kommentare

Oft wird in diesem Zusammenhang folgendes ausgeführt:
"Der damals verwendete Kalender hinkte dem astronomischen Sonnenstand knapp 11 Tage hinterher. Dies wurde mit der Reform korrigiert. 1582 folgte auf den 4. Oktober der 15. Oktober. Das bedeutet, dass der eigentliche Siebenschläfertag heute der 8. Juli sein müsste."
Zu den 11 Tagen sind nochmal zwei gekommen, weil alle hundert Jahre, wenn die Jahreszahl nicht durch 400 teilbar ist ein weiterer Tag hinzukommt. Also ist der Julianische Siebenschläfertag am 10 Juli. Aber der Julianische Kalender stimmt ja nicht mit den vom Sonnenstand bestimmten Jahreszeiten überein. Also ist der 27.6. nach Gregorianischem Kalender schon richtig. Das Wetter richtet sich nämlich nach dem Sonnenstand und nicht nach Gaius Julius Caesar!
Nach dem Sonnenstand?
Kann es sein, dass ich ausser der Rechtschreibreform noch was anderes nicht mitbekommen habe?