Senioren halten Polizei in Atem

Der Fahrer eines Nürnberger VW war auf der B 173 in Richtung Nürnberg unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Lichtenfels Ost und Mitte war er soeben in Begriff einen roten Opel Tigra aus Lichtenfels zu überholen. Als sich der Nürnberger auf der linken Spur neben dem Tigra befand, kam ihm die Fahrerin des Opel Corsa als Geisterfahrerin entgegen. Der VW-Fahrer wich nach rechts aus, um einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden und touchierte dabei den Opel Tigra. Die Unfallverursacherin fuhr ohne anzuhalten weiter in Richtung Kronach davon.

Im Rahmen der Fahndung nach dem unfallverursachenden Fahrzeug, konnte die Unfallflüchtige an einem Einkaufsmarkt in Michelau festgestellt und vorläufig festgenommen werden. Bei der Geisterfahrerin handelt es sich nach Kurierinformationen um eine 81-jährige Dame aus dem östlichen Landkreis Lichtenfels. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde ihr der Führerschein zunächst belassen, sie wird aber wegen mehrerer Verkehrsdelikte, unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort zur Anzeige gebracht. Der entstandene Unfallschaden beträgt ca. 4500 Euro.

Verwirrter Mann läuft über die Autobahn

Gegen 16.48 Uhr teilten erneut mehrere Pkw-Fahrer mit, dass ein älterer Mann auf Höhe der Anschlussstelle Lichtenfels West die Fahrbahn der B 173 überquert habe, wobei sie scharf abbremsen, bzw. ausweichen mussten. Der Mann sei dann auf der B 173 zu Fuß in Richtung Kronach unterwegs gewesen. Ein Pkw-Fahrer aus Michelau hielt dann bei Lichtenfels Mitte an und holte den Mann von der Fahrbahn und wartete mit ihm auf dem Standstreifen auf eine Polizeistreife.

Der 68jährige Lichtenfelser war den Beamten kein Unbekannter. Er war zwei Stunden zuvor in der Reundorfer Straße aufgefallen, weil er lange am Bahnübergang wartete. Der verwirrte Mann aus Lichtenfels wurde von der Streife dort zunächst auf den Weg in die Innenstadt gelotst. Aber hier wich er offensichtlich vom Heimweg abermals ab und verirrte sich auf die Bundesstraße. Schließlich wurde er nach Hause gefahren. Da dies in letzter Zeit öfters der Fall war, werden die Betreuungsstelle sowie Landratsamt und Gesundheitsamt Lichtenfels informiert, um hier Abhilfe zu schaffen.

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