Sechs Laptops in der Universität gestohlen

Hinzu kommt ein halbes Dutzend Geldbörsen, die Studenten aus Jacken und Mänteln geklaut wurden. Das bestätigte die Polizei in Bayreuth auf Anfrage. Die Ermittler beziffern den Schaden auf 4000 bis 5000 Euro.

Die Universitätsbibliothek warnt seit Ende November vor „akuter Diebstahlsgefahr“. Mehrere Nutzer seien Opfer dreister Diebstähle geworden. Dabei seien zwei Laptops, Laptopzubehör und der Inhalt einer Geldbörse entwendet worden, heißt es in der aktuellen Warnmeldung, die auf der Homepage veröffentlicht wurde. Kleidung und Taschen sollten nie unbeaufsichtigt liegengelassen, Schließfächer und Garderobenschränken benutzt werden.

"Ketten Sie Ihren Laptop fest"

„Ketten Sie Ihren Laptop immer an Ihrem Lesesaaltisch fest, auch wenn Sie Ihren Arbeitsplatz nur vorübergehend verlassen“, lautete der Appell an die Studenten.

„Die gestohlenen Laptops waren nicht gesichert oder weggesperrt“, bestätigte Polizeisprecher Alexander Kollroß. Bei den Dieben handelt es sich nach seiner Einschätzung um Einzeltäter, eine Serie sei nicht zu erkennen. Kollroß appellierte ebenfalls an die Studenten, ihre Laptops wegzusperren. Die Ermittlungen der Polizei verliefen bisher ergebnislos.

Immer schwarze Schafe

Bibliotheksleiter Ralf Brugbauer sprach von sehr ärgerlichen Vorfällen. In den Lesesälen der einzelnen Bibliotheken seien im vergangenen Jahr 1,9 Millionen Besuchern gezählt worden, „da wird es immer schwarze Schafe geben.“

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Kommentare

Bereits während meiner erfolgreichen Studienzeit wurden Studenten in regelmäßigen Abständen Geldbörsen, Jacken und weiteres Inventar entwendet. Mobile Computer gab es damals schlichtweg noch nicht.

Man kann den Studenten nur den Rat geben, die Augen offen zu halten, denn gerade der Verlust eines Laptops kann sehr ärgerlich sein, gerade wenn sich darauf Skripte, Mitschriften oder bereits abgabefertige Hausarbeiten befinden.

Ansonsten kann ich nur eine Videoüberwachung der Außenbereiche vor und innerhalb der Bibliotheken empfehlen.
Ich erspar' mir mal jeden weiteren Kommentar zu ihren Ausführungen, das haben andere vorher schon gemacht und werden sie in Zukunft machen. Denn die Info über Ihre Studienzeit, ihren ERFOLGREICHEN Abschluß und ihre Alma Mater kopieren sie wohl als Textbaustein herein.
Aber: Was ist bitte der Außenbereich innerhalb der Bibliothek?
Solange nicht die Leseplätze überwacht werden ist es schlicht nicht möglich, die Diebe zu ermitteln, da die Geräte alle recht ähnlich aussehen.
Ich gehe wohl recht in der Annahme, dass Ihnen die Räumlichkeiten der LMU-Zentralbibliothek nicht bekannt sind. Dort existiert zunächst ein sogenannter Bibliotheksvorraum, wo die Studenten Mäntel, Taschen und sonstige Utensilien in dafür vorgesehenen Schließfächern deponieren können. Die Schlüssel erhalten sie bei der Ausleihe gegen Hinterlegung ihres Studentenausweises.
Allerdings gibt es auch innerhalb des Bibliotheksbereiches eine Art Vorraum; auch dort können Jacken aufgehängt und Taschen abgestellt werden, allerdings nur unabgeschlossen; diese Möglichkeit nutzen häufig Studenten, die sich nur kurz in der eigentlichen Bibliothek aufzuhalten gedenken, z.B. um ein bestimmtes Buch auszuleihen oder um einen Kommilitonen zu begrüßen. Die Diebstähle ereignen sich vorwiegend in diesem Bereich, den man auch als Externer ohne Studentenausweis betreten und ohne Nachfrage passieren kann.
Oh, Ihre Studienzeit war erfolgreich. Das haben wir ja noch nie gehoert ;-)

Aber die Moral von der Geschicht': traue auch nicht jedem (angehenden) Akademiker.
An der LMU - ich verkehre dort regelmäßig - sind es vorwiegend organisierte Banden aus dem osteuropäischen Ausland, die für den Diebstahl von Wertgegenständen verantwortlich sind.
Das mag man auch in BT nicht ausschliessen, doch macht Gelegenheit Diebe. Und als ich in unserer Uni startete, lagen Berge von Jacken, Taschen etc. herum. Unbeaufsichtigt dann, wenn man schnell noch ein Buch suchte. Das alles war an meiner US-Uni professioneller (aber arbeitsintensiver) organisiert.
Köstlich dieser Drang nach Selbstbestätigung... nun will ich auch :) Also an meiner Deutsch-Uni -mit erfolgreicher Studienzeit, versteht sich- war es auch nicht anders. Als Konsequenz hat man sich dafür entschieden, Überwachungskameras aufzustellen. Es muss ja nicht permanent jemand davor sitzen. Ein automatisiertes System reicht aus, welches Aufnahmen für einen bestimmten Zeitraum speichert. Per schriftlichen Antrag an die IT-Abteilung hat man dann -sofern genehmigt- diese einsehen können.
Oder die Deppen schließen einfach ihre Laptops ab und versperren ihre Wertsachen in Schließfächer, falls man sie nicht am Mann tragen kann.

So einfach ist das. Wenn ich mein Auto unabgesperrt lasse, dann kann ich einen Strafzettel dafür bekommen.
Dr.ClausBoerheims und Hagenfels Duell um den arrivierteren Akademikerstatus ist doch immer wieder ein Highlight!