Schwerer Auftakt für Haspo Bayreuth

Das neue Trainer-Duo Michael Werner und Marc Brückner baut auf drei Athletiktrainer. Unter der Leitung von Volker Hacker (Physiotherapeut), Alexander Daut und Jochen Saborowski (beide Sportwissenschaftler) arbeiten die Spieler akribisch an der Aufarbeitung individueller Defizite. Möglichen Verletzungen soll so vorgebeugt und die Athletik verbessert werden. Jeder Spieler wurde zum Disbalancentest gebeten, um individuelle Schwächen aufzudecken und in der Folge zu bekämpfen.

Professionelle Betreuung

„Man kann dieses Trio gar nicht genug für seine engagierte und jederzeit leidenschaftliche Arbeit loben“, sagt Werner. „Die drei stehen den Spielern jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Wir können froh sein, auf derartige Qualität und Professionalität zurückgreifen zu können.“

Knapp zehn Wochen bleiben den Bayreuthern noch, um sich auf den Saisonstart am 17. September vorzubereiten. Dann empfängt der Tabellenvierte der Vorsaison um 17.30 Uhr den ehemaligen Drittligisten und Vorjahrsfünften TSV Friedberg im heimischen Schulzentrum Ost. Eine Woche darauf reist Haspo zum stark einzuschätzenden Rückkehrer TSV Lohr. Auch die folgenden Spiele gegen den Meisterschaftsmitfavoriten DJK Waldbüttelbrunn und beim clever verstärkten TV Erlangen-Bruck werden knifflige Aufgaben für die Bayreuther.

Großer Umbruch im Team

„Grundsätzlich gehen wir mit der Einstellung in die Saison, dass wir möglichst alle Spiele gewinnen wollen“, glaubt Werner an die eigene Stärke. „Der Auftakt ist aber alles andere als einfach. Andererseits wissen wir dann sofort, wo wir in der Liga stehen.“ Schließlich gab es einen relativ großen Umbruch im Bayreuther Team.

Nach Michael Neumaier, Matthäus Woitaschik (beide Karriereende), Moritz Beck (halbjähriges Praktikum) und Jakob Hoffmanns (studienbedingt zu Ligakonkurrent HC Erlangen II) steht wohl auch Sebastian Schmidt (halbjähriges Praktikum) nicht zur Verfügung. Mit den Neuzugängen Philipp Schöttner, Ralph Weiß (beide SV 08 Auerbach), Robin Rahn (TVG Großsachsen), Maximilian Hofmann (TSV Rothenburg) und Niklas Pfeifer (SC/DHFK Leipzig) sieht Neu-Trainer Werner den Kader aber sehr gut aufgestellt: „Wir haben uns sinnvoll verstärkt und können zudem auf einige hoffnungsvolle Talente aus der ehemaligen und aktuellen A-Jugend zurückgreifen.“

Was die Liga spannend macht

Der neue Trainer erwartet eine sehr ausgeglichene Bayernliga: „Ich sehe keine Mannschaft, die man als sicheren Absteiger bezeichnen kann. In vielen Mannschaften gibt es einen personellen Umbruch,  auch das wird die Liga noch spannender machen. Ganz vorne erwarte ich den HC Erlangen II und Waldbüttelbrunn.“

berg

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