Schwarzer Schwan für Schlosspark gesucht

Idealerweise sollte der neue Schwan älter als drei Jahre sein, aber das sei kein absolutes Muss, sagt die Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung. Bereits im Mai verschwand einer der Schwäne des Schlossparks. Er wurde vermutlich von einem Fuchs gerissen, denn kurz nach seinem Verschwinden haben Gärtner Knochen und Federn in einem Gebüsch im Park gefunden.

Queen Victoria brachte die Schwäne einst in die Rosenau

Seitdem suchen der Leiter der Gartenabteilung Steffen Schubert und sein Team der Schloss- und Gartenverwaltung Coburg fieberhaft nach einem neuen Partner für den übrig gebliebenen Schwan. Dabei geht es nicht nur darum, dem Schwan die Einsamkeit zu ersparen: „Schwäne spielen eine besondere Bedeutung in der Geschichte von Schloss und Park Rosenau“, sagt Schubert.

Es heißt, Queen Victoria brachte die schwarzen Schwäne in die Rosenau, zum Zeichen der Trauer um ihren früh verstorbenen Ehemann und Coburger Prinzen Albert, der in der Rosenau geborenen wurde.

Alle Anfragen blieben bisher vergeblich

"Es wird dem neuen Schwan im Park Rosenau auf jeden Fall gut gehen", schreibt die Seenverwaltung. Der See ist ungefähr zwei Hektar groß. Erst Anfang Juli wurde sogar ein neues Schwanenhäuschen fertig gestellt, das Mitarbeiter der Schloss- und Gartenverwaltung Coburg nach historischem Vorbild gebaut haben.

Im Winter kommen die Tiere in ein eigenes Winterquartier mit Wasserzugang und werden jeden Tag gefüttert. Schubert recherchiert täglich im Internet und sendet Anfragen, um irgendwo einen neuen schwarzen Schwan zu bekommen. Bisher blieben alle Versuche vergeblich.

Wer einen schwarzen Schwan abgeben möchte, kann sich bei der Schloss- und Gartenverwaltung Coburg melden unter 09563/308410 oder per Mail an sgvcoburg@ bsv.bayern.de. red

Nicht bewertet

Anzeige