Schlag gegen die Kulmbacher Drogenszene

Gegen 10 Uhr morgens rückten die Kulmbacher Ermittler zusammen mit zwei Diensthunden der operativen Ergänzungsdienste Bayreuth an mehreren Objekten im Stadtgebiet Kulmbach aus. Ziel waren Privatwohnungen, aber auch ein Imbiss in der Kulmbacher Innenstadt. Das Amtsgericht Bayreuth hatte auf Veranlassung der Bayreuther Staatsanwaltschaft mehrere Durchsuchungsbeschlüsse erlassen, die die Polizei vollstreckte.

In einer der Wohnungen fanden die Einsatzkräfte Rauschgift im dreistelligen Grammbereich. Das bereits zum Verkauf verpackte Haschisch, einen vierstelligen Bargeldbetrag und weitere Beweismittel, stellten die Beamten sicher. Einen 25-jährigen Imbiss-Mitarbeiter nahmen die Polizisten vor Ort fest und brachten ihn zunächst zur Polizei in Kulmbach.

Dort übernahm das Fachkommissariat der Bayreuther Kriminalpolizei die weitere Sachbearbeitung. Bis zur endgültigen Entscheidung über die Haftfrage bleibt der Mann vorläufig festgenommen. Bei den Ermittlungen ergaben sich bislang keine Hinweise auf eine Beteiligung des Imbissbetreibers.

red

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Kommentare

Wie heißen die Diensthunde?
Drei Monate Arbeit für einen Fund von ein paar Hundert Gramm?

Bei einer derartig "effektiven" Arbeitsweise würde ich anstelle der Polizei lieber auf eine Pressemeldung verzichten. Das wirkt dann doch recht lächerlich – besonders wenn man bedenkt, dass in Deutschland jeden Tag etwa 3 Tonnen vertickt werden...

Und warum spricht man eigentlich immer wieder von Rauschgift, obwohl Cannabis nicht toxisch ist? Beim Alkohol tut das ja auch niemand – obwohl es da sogar stimmen würde.