Scheune brennt in Hutschdorf ab

„Das Feuer ist im Anbau ausgebrochen und hat sich dann auf die Scheune ausgebreitet“, berichtet eine Nachbarin. Als sie den Brand entdeckte, sei bereits ein Feuerwehrauto an ihrem Haus vorbeigefahren.

Insgesamt waren etwa 80 Feuerwehrleute angerückt von den Feuerwehren Kulmbach, Thurnau, Kasendorf, Neudrossenfeld, Altenplos und Buchau-Dörfles.

„Die Feuerwehr hat den Brand im Griff“, sagte nur kurze Zeit später Dominik Salosnig, neuer Dienststellenleiter der Kulmbacher Polizei. Die Polizeibeamten hatten unverzüglich die umliegenden Häuser evakuiert.

Salosnig zufolge ist die Brandursache derzeit noch unklar. Auch die Grundstückseigentümer Thomas Heinz aus Alladorf und Lena Hentschel aus Hutschdorf können sich keinen Reim darauf machen. Sowohl im kleineren Schuppen als auch in der Scheune sei kein leicht entzündbares Material wie etwa Stroh gelagert worden, eher sei es eine Abstellkammer gewesen für Fahrräder, Bierbänke und andere Gegenstände.

Beim Brand entwickelte sich starker Rauch, die Feuerwehrleute mussten Atemschutz tragen. Die Einsatzkräfte des Kulmbacher BRK, das mit zwei Rettungswagen angerückt war, behandelten mehrere leichte Rauchvergiftungen und Schockzustände. Ins Krankenhaus gebracht werden musste jedoch niemand. Auf das nebenliegende Mietshaus konnte sich das Feuer dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehren nicht ausbreiten.

Dennoch sorgte sich Mieterin Karola Rosa um ihre beiden Katzen, die noch in der Wohnung eingeschlossen waren. Umso mehr freute sie sich, als Feuerwehrleute eines der Tiere fanden und in Sicherheit brachten. 

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