Saaser kommen langsam in Fahrt

Mit leeren Händen standen hingegen der TSV Kirchenlaibach und der TSV Neudrossenfeld II da. Während die Kirchenlaibacher überraschend der schwach gestarteten SpVgg Oberkotzau mit 0:2 unterlagen, kamen die Grün-Weißen bei Landesliga-Absteiger FC Vorwärts Röslau mit 0:7 unter die Räder.

BSC Bayreuth-Saas – TSV Thiersheim 3:1 (1:0)

Eigentlich hätte der Heimsieg gegen Thiersheim noch deutlicher ausfallen müssen, alleine die mangelnde Chancenverwertung verhinderte dies. In der ersten Halbzeit versagten sowohl Füßmann (12.) als auch Sczepaniak (41.) völlig frei stehend vor Gästetorwart Schinner die Nerven. Trotzdem ging es mit einer knappen Führung für die Saas in die Pause, da Sczepaniak in der 25. Minute einen nicht unumstrittenen Strafstoß cool verwandelt hatte. Auch die Gäste hatten Gelegenheiten gehabt, allerdings nicht in besonders hoher Qualität, so dass Heimtorwart Tscheuschner vor wenig Probleme gestellt worden war. Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste besser auf, erhöhten den Druck, doch genau in dieser Phase schlug der BSC ein weiteres Mal zu, als Geßlein (56.) eine starke Vorarbeit von Massberger verwertete. Ein weiterer Foulelfmeter entschied das Spiel dann vorzeitig, Sczepaniak (59.) verwandelte wieder sicher. In der Folge ließ der BSC weitere Großchancen liegen, Thiersheim kam durch einen Konter noch zum 3:1 (75.), für mehr reichte es allerdings nicht.

BSC Bayreuth-Saas: Tscheuschner – Sczepaniak, Pütterich, Gubitz, Schmidt (69. Jungwirth), Eberlein (81. Hofmann), Maßberger, Vogler, Füßmann, Großer, Geßlein (86. Franz).

SR: Boerner (TBVfL Neustadt);

Zuschauer: 100.

Tore: 1:0 Sczepaniak (26. – Foulelfmeter), 2:0 Geßlein (56.), 3:0 Sczepaniak (59. – Foulelfmeter), 3:1 Hartbauer (75. ).

TSV Kirchenlaibach – SpVgg Oberkotzau 0:2 (0:0)

Nach nervösem Beginn fing sich der personell geschwächte TSV zwar, gegen eine geschickt im Raum verteidigende Abwehr blieben die flinken Außenstürmer Sendelbeck und Dadder meist auf sich alleine gestellt, da der gut behütete Torjäger Masching weitgehend wirkungslos blieb. Chancen entstanden meist durch Fehler des Gegners. In der 27. Minute war es ein Patzer von SpVgg-Torhüter Bertelman, der im Strafraum den Ball unkontrolliert abklatschte. Der überraschte Grauberger schaltete zu langsam. Acht Minuten später hatte Gästespieler Berber eine Riesenchance, als er alleine auf das TSV-Gehäuse zulief, aber in Torhüter Dujicek seinen Meister fand. Nach dem Wechsel wurde die SpVgg dominanter und belohnte sich mit dem 1:0: Nach einem Abpraller vom Pfosten staubte Raithel ab. Wenig später fiel beinahe der Ausgleich durch Hofmanns Freistoß, doch Bertelman holte den Ball aus dem Winkel. Die Höreth-Elf kämpfte zwar, spielerisch lief in der mit Abstimmungsproblemen behafteten Truppe aber nicht viel zusammen. Das 0:2 in der Nachspielzeit war der ernüchternde Schlusspunkt einer mittel-mäßigen Partie.

TSV Kirchenlaibach: Dujicek – Bauernfeind, Hofmann, Pöllath (88. Stangl), Sebald, Grauberger, Sendelbeck, Kaufmann (70. Uschold), Masching, Meyer (66. Olpen), Dadder.

SR: Yürük (Steinbach am Wald);

Zuschauer: 100.

Tore: 0:1 Raithel (55.); 0:2 Lawall (90. +2).

FC Vorwärts Röslau – TSV Neudrossenfeld II 7:0 (4:0)

Die ersatzgeschwächten Neudrossenfelder besaßen in den 90 Minuten eine einzige echte Torchance, die FC-Torhüter Blechschmidt in der 85. Minute (!) mit Fußabwehr entschärfte. Röslau zeigte nach der 1:3-Pleite in Katschenreuth die richtige Reaktion. Den Torreigen eröffnete Walther, der nach Jankowsky-Vorarbeit aus der Drehung vollendete. Danach ließen die Platzherren einiges an Möglichkeiten liegen und schossen den mehrmals gut reagierenden Neudrossenfelder Torwart Schuberth so richtig warm. Nach dem 2:0 durch einen maßgenauen Schlenzer brachen dann alle Dämme. Manzkes herrlicher Kopfstoß und Walthers Direktabnahme, nach Vorarbeit der überzeugenden Sturm und Knoblauch, sorgten per Doppelschlag schon vor der Pause für klare Verhältnisse. Dass die Röslauer nach der Pause zwei Gänge zurückschalteten und gelegentlich wieder in ihr altes Muster mit vielen Querpässen verfielen, wer konnte es ihnen angesichts des Spielstands verdenken. Der eingewechselte Siniawa, der zwei Tore erzielte und das siebte vorbereitete, verpasste noch frei stehend einen möglichen Hattrick.

TSV Neudrossenfeld II: Schuberth – Förster, Böhm, Dippold, Arndt, Ehlert, Mayer, Stelzer, Weiner, Sühler (46. Gnade), Sendel (65. Dippold).

SR: Strasser (DJK Vorra);

Zuschauer: 120.

Tore: 1:0 Walther (7.), 2:0 Benker (37.), 3:0 Manzke (40.), 4:0 Walther (42.), 5:0, 6:0 Siniawa (73., 75.), 7:0 Kurdoglu (90.).

Nicht bewertet

Anzeige