Rutsche auf dem Spielplatz ist gefährlich

Die Vorgeschichte: Vor einigen Jahren ist der Platz auf eine Elterninitiative hin entstanden. Die Gemeinde stellte die Fläche und 5000 Euro zur Verfügung und vereinbarte mit den Eltern, dass sie sich selbst um den Platz kümmern. Lediglich zweimal im Jahr sollten Gemeindemitarbeiter zum Mähen des Platzes anrücken. Eine schriftliche Vereinbarung wurde damals nicht getroffen.

Elterninitiative

Bereits Mitte 2015 zeichnete sich ab, dass die Kinder der Elterninitiative den Platz nicht mehr nutzen. Damals sagte Escher in der Marktgemeinderatssitzung: „Die Gemeindemitarbeiter machen ihn sauber, wenn sie den schlechten Zustand nicht mehr ertragen können.“

Kaum Kinder

Die Situation hat sich nicht verbessert. Die Gemeindemitarbeiter würden zwar etwa zweimal im Jahr das Gras und Sträucher zurückschneiden, erklärte die Ottenhofer Marktgemeinderätin Iris Raps gegenüber dem Kurier, „aber das reicht eben nicht“. Ihren Beobachtungen zufolge, würden kaum noch Kinder dort spielen, abgesehen bei Dorffesten oder der Kirchweih.

Kein Verein

Die Anregung, Anwohner dazu zu bewegen, einen Verein zu gründen, der sich um die Pflege des Platzes kümmern, stieß offenbar auf keine Resonanz. Der Ottenhofer Marktgemeinderat Reinhold Meyer, der sich darum bemühen sollte, konnte auf die Frage von Escher nach einem entsprechenden Verein nur verneinend den Kopf schütteln.

Ein weiteres Problem stellen die alten Bäume dar, die sich auf dem Spielplatz befinden. Die Bäume seien mittlerweile so hoch, dass die westliche Fassade des Feuerwehrgerätehauses kaum noch Sonne abbekommt. Sie trocknet nicht mehr ab. „Die Fassade ist nass und unter den Fenstern hat sich mittlerweile Schimmel gebildet“, sagte Raps gegenüber dem Gremium. „Die Bäume müssten stark zurückgeschnitten werden“, so zweite Bürgermeisterin Renate Pickelmann.Der Marktgemeinderat will sich demnächst bei einem Ortstermin am Spielplatz ein Bild von der Situation machen.

 

Nicht bewertet

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