Route für Wandertag zur Abstimmung

Die Bayreuther Bergwacht und der Kreisjugendring arbeiteten damals an der Planung zu einem Bayreuther Wandertag. Schon in den Jahren zuvor hatte sich diese Veranstaltung großer Beliebtheit erfreut.

Anders jedoch als in den Vorjahren bekamen die Bayreuther damals zum ersten Mal die Gelegenheit, die Route selbst zu bestimmen. Wie der „Nordbayerische Kurier“ berichtete, standen drei Vorschläge zur Wahl.

Die erste Option sah eine Wanderung rund um das Trebgasttal vor. Die zweite Route umfasste einen Weg um den Schneeberg und die dritte führte von Obernsees nach Sanspareil.

Sonderzüge würden die Wanderer zu den Startpunkten und vom Ziel wieder zurück nach Bayreuth bringen. Wer eine andere Route vorschlagen wollte, konnte das auf dem dafür vorgesehenen Wahlzettel tun.

Auf den 21 bis 26 Kilometer langen Strecken würden die Wanderer an mehreren Stationen mit Getränken und Bratwürsten versorgt werden. Die Strecken waren so gewählt worden, dass sie jeder Bürger ohne größere Anstrengung laufen konnte.

In derselben Ausgabe berichtete der Kurier darüber, dass die Bayreuther Pfadfinder bald organisierte Unterstützung von den Eltern bekommen würden.

Ein Eltern- und Freundeskreis hatte sich gegründet, um die Pfadfinder zu unterstützen und die Arbeit der Eltern besser koordinieren zu können. Anstoß dazu hatte ein Projekt der Pfadfinder gegeben, bei dem die Hilfe der Erwachsenen benötigt wurde: Den Pfadfindern war in Neubau eine alte Skihütte für 15 Jahre überlassen worden.

Doch diese Hütte benötigte einen umfassenden Ausbau, ehe sie genutzt werden konnte. Bei diesem Vorhaben wollten die Eltern ihren Nachwuchs künftig tatkräftig und wohlorganisiert unterstützen.

Nicht bewertet

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