Ritter rechnet mit den "Stänkerern" ab

Ritter nahm sich verschiedene "Gerüchte" vor, die "dem Dorf schadeten". Und er machte deutlich: "Ich mag es nicht, wenn man persönlich wird." Zu den Gerüchten, die er scharf zurückwies, gehörten die Behauptungen, er bekomme 8000 Euro im Monat (es seien 5500 brutto), die Gemeinde zahle ihm sein Auto und seine Kleidung (beides falsch). In die Kritik bezog Ritter auch den Nordbayerischen Kurier ein, der diesen Leuten anonym ein Forum biete. (Zum Hintergrund: Auf der Internetseite des Nordbayerischen Kurier haben Abonnenten die Möglichkeit, Berichte zu kommentieren, ohne zwangsläufig den eigenen Namen zu nennen, wie es bei einem Leserbrief Pflicht ist. Diese Möglichkeit wird bei Berichten aus Fichtelberg auch rege genutzt).

Ausführlich ging Ritter auf einen Versuch ein, "eine Existenz zu vernichten." Ein Mitarbeiter der Gemeinde werde "wegen einer privaten Familienfehde denunziert". Der Bürgermeister zählte die vielfältigen auch außerdienstlichen Verdienste des Mitarbeiters auf. Ritter rief auf: "Diese Stänkerer sind eine Minderheit. Da dürfen wir nicht zuschauen."

Wiederaufbau der Therme: Hier konnte Ritter wenig Neues melden. Konkrete Aussagen zum Wiederaufbau habe es von Kristall nicht gegeben, außer dass man Weißenstadt beobachten wolle, um fallweise in Fichtelberg ein alternatives, ergänzendes Angebot umzusetzen. Bei den im Raum stehenden Forderungen von Kristall an die Gemeinde wolle man in jedem Fall eine Lösung ohne gerichtliche Auseinandersetzung. Auf die (auch schon im Gemeinderat gestellte) Frage von Hans-Georg Braun, ob die Gemeinde über das Thermengrundstück verfügen könne, wenn es nicht zum Wiederaufbau kommt, sagte Ritter, die sei nicht der Fall.

Baustelle Brücke Chamottewerk: Hier ist womöglich kommenden Donnerstag wieder freie Fahrt, so Ritter. Ab kommenden Montag solle asphaltiert werden. Bisher sei das Projekt noch im Kostenrahmen, trotz mehrere unvorhergesehener Probleme.

Abwasser Hüttstadl: Das Projekt koste 1,2 Millionen Euro, Baubeginn soll nach den Osterferien sein, Ende 2017 soll die neue Anlage laufen. Am 17. Januar, 19 Uhr, findet in der Gaststätte Waldfrieden für die betroffenen Bürger eine eigene Informationsveranstaltung statt. Manuela Hornung fragte in diesem Zusammenhang, ob Fichtelberger Bürger für die Investitionen in Hüttstadl mitzahlen müssten. Dies verneinte Ritter: Es seien zwei getrennte Anlagen, die auch getrennt abgerechnet würden.

Einwohnerzahlen: Sie sanken binnen eines Jahres von 2133 auf 2069. Es gab 24 Sterbefälle, 14 Geburten, 170 Wegzüge und 116 Zuzüge. In diesen Zahlen spiegelt sich jedoch auch wieder, dass die Zahl der Asylbewerber in Fichtelberg im Jahresverlauf deutlich gesunken ist.

Tourismus: Neun Prozent mehr Übernachtungen gab es in den ersten neun Monaten des Jahres 2016 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, und zwar über alle Betriebe hinweg. Ritter führte dies auch auf das gute Angebot von nicht weniger als 13 Gaststätten im Ort zurück: "Das kann sich weit und breit sehen lassen."

Ortsentwicklung/Städtebauförderung: Im Frühjahr soll eine Ortsentwicklungsgruppe gegründet werden, bei der sich auch die Bürger beteiligen können und sollen.

Schulden: Derzeit hat die Kommune 2,8 Millionen Euro Schulden, verglichen zu 7,5 Millionen Euro vor acht Jahren. Auch die Kassenkredite wurden deutlich reduziert. Hinzu kommen andererseits 3,8 Millionen Euro Verbindlichkeiten der Abwasser-GmbH und 280.000 Euro der FFE (das sind im Wesentlichen Kosten, die im Zusammenhang mit dem einst geplanten Kangalfischzentrum entstanden). Auf der Habenseite sind bei der Vehstiftung Erträge von fast 100.000 Euro aufgelaufen. Zum Stitfungszweck gehören Kultur- und heimatpflege, die Fassung der Ahornquelle, Unterstützung Bedürftiger und eine Ortschronik. Folgerichtig war Geld aus der Stiftung auch für die am Mittwoch vorgestellte Schulchronik (Bericht folgt) verwandt worden.

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Kommentare

Ein Bürgermeister, der die Gerüchteküche im Ort auf einer Bürgerversammlung diskutiert ist fehl am Platz. Daran erkennt man das Niveau in dem er sich befindet. Ebenfalls hat die persönliche Familienfehde eines Mitarbeiters in einer Bürgerversammlung überhaupt nicht zu suchen, das ist doch lächerlich. Den Wiederaufbau der Therme haben der 1. Bgm. Georg Ritter und der 2. Bgm. Karl-Heinz Glaser leichtfertig verschenkt, es wird weder ein ergänzendes noch ein alternatives Angebot geben, da brodelt die Gerüchteküche aber gewaltig. Die ewige Baustelle -Brücke- ist ein grober Bearbeitunsfehler aus dem Rathaus. Die angedachten Pläne fürs Chamottewerk kann der Herr Ritter nicht bewältigen, dazu fehlt im das nötige knock out. Fichtelberger Bürger merkt Euch das Datum 08.12.2016 sehr gut , Aussage des Bürgermeisters Georg Ritter "kein Fichtelberger muss für die Investitionen für das Abwasser in Hüttstadl mitzahlen." Wenn das zum tragen kommt ist er kein Bürgermeister mehr und dann ist Ihm das (wurscht.) Für den Tourismus und die Ortsentwicklung hat er nichts übrig, er hat weder Ideen noch Vorstellungen und die Aussage, "Das kann sich weit und breit sehen lassen" ist dumm und eine Schande und Ohrfeige für die, die vom Tourismus leben und das sind sehr viele. Den Doktor, der ja die Weltelite vom Wintersport behandelt und betreut, den er nicht leider kann, wird er auch bald aus der Gemeinde vertrieben haben. Er ist angetreten mit dem Versprechen zur Wahrheit und Transparenz, leider nur unwahre Wahlversprechen und hat sich im Größenwahn verfangen. Ihr Bürger von Fichtelberg habt ein Recht um lückenlose Informationen aus dem Rathaus was Euch und Euer Dorf betrifft, lasst es Euch nicht nehmen.
Stimmt! Woher wissen Sie das ALLES?! Respekt!
Oh.oh Heiru!!! Also wenn dem Ritter das nötige knock out fehlt dann müsste eigentlich nur der Stänkerer Heiru sehr froh sein! Knock out ins deutsche übersetzt heisst : K.O. (also Niederschlag)! Das fehlt dem Ritter wirklich, sonst würden solche Stänkerer längst nicht mehr schreiben!
Wahrscheinlich meint Heiru aber "Know how" = also Fachwissen ect.! Und da zeigt sich, welch Geisteskind hinter dem Heiru steckt! Stänkern, Stänkern aber NULL Ahnung! Man muss froh sein, dass solche Geisteskinder nicht in der PISA-Studie getestet wurden-Deutschland würde auf den letzten Platz zurück fallen!
Stänkerer?! Nur Menschen, die die Wahrheit sagen/schreiben!!! Laut Informationen, soll es
noch VIEL schlimmer sein, was im Fichtelberger Rathaus "abgeht"...zumal ER ja SOVIEL gearbeitet/geleistet hat als Kämmerer!!!