Relegation-Konsequenzen nach Löwen-Abstieg

Für die Regionalliga bedeutet das, dass neben der Zweiten Mannschaft der Münchener nur noch der Tabellenletzte SpVgg Bayern Hof direkt in die Bayernliga absteigt. Der SV Seligenporten bekommt es in der Relegation mit dem Zweiten der Bayernliga Nord, dem SV Viktoria Aschaffenburg, zu tun; die Zweite Mannschaft der SpVgg Greuther Fürth muss gegen den Dritten der Bayernliga Süd, den SV Pipinsried ran. Die Relegationsspiele finden parallel am 1. Juni um 18.30 Uhr und am 5. Juni (Pfingstmontag) um 16 Uhr statt.

Die Pipinsrieder profitieren wiederrum davon, dass der Meister der Bayernliga Süd, der SV Pullach mit dem Ex-Bayreuther Michael Hofmann im Tor, auf den Regionalliga-Aufstieg verzichten musste, weil er über kein Regionalliga-taugliches Stadion verfügt.

Schalding-Heining gerettet

Der SV Schalding-Heining kann durch den Zwangsabstieg der Münchener Reserve in der Regionalliga bleiben. Entsprechend glücklich zeigte sich SVS-Fußballchef Markus Clemens gegenüber FuPa. "Es ist eine tolle Sache, dass eine turbulente Saison nun doch noch so ein tolles Ende nimmt. Wir haben im Laufe der Saison wieder unsere alten Erfolgstugenden in die Waagschale geworfen und alle Beteiligten, angefangen von Ex-Trainer Anton Autengruber bis hin zum Betreuer, haben einen hervorragend Job gemacht"

Fünffacher Abstieg

Für die Münchener Löwen kommt es dagegen knüppeldick: nicht nur die Erste und damit zwangsweise auch die Zweite Mannschaft des TSV 1860 München müssen in der kommenden Saison eine Liga tiefer an den Start gehen, auch drei Jugendteams hat es erwischt: Die A- und B-Junioren steigen aus der Bundes- in die Bayernliga ab, deswegen muss die zweite B-Jugend-Mannschaft ihren Platz in der Bayernliga räumen und in der nächsten Saison in der Landesliga antreten.

Eine Tatsache, die auch den Trainer des SV Seligenporten, Ex-Profi Roger Prinzen, nachdenklich werden lässt, wie er FuPa gegenüber sagt: „Ich habe noch nie für die Löwen gespielt oder persönlich mit diesem Verein etwas zu tun gehabt. Ich muss aber sagen, dass es mir als Fußballer und Fan natürlich unheimlich leid tut für die Löwen, denn sie sind ja mit den Profis, der U21, der U19, der U17 und U16 abgestiegen. Da kann man wirklich sagen, dass das für diesen Verein der Super-Gau ist. Ich hoffe, dass es bei den Sechzigern bald wieder aufwärts gehen wird".

Neuaufbau mit neuen Gesichtern

Diesen Neuaufbau wird der TSV 1860 München in jedem Fall mi neuem Personal angehen müssen: Präsident Peter Cassalette, Geschäftsführer Ian Ayre haben ebenso wie Trainer Vitor Pereira, ihre Ämter niedergelegt, Investor Hasan Ismaik will bei den Löwen weitermachen und mit dem Verein einen weiteren Neuanfang wagen.

Nicht bewertet

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