Relegation: Kanzer Kader fast komplett

In der ersten Runde gegen Kulmbach lief es anfangs nicht nach dem Plan von TSV-Trainer Zeitler. „Die ersten zwanzig Minuten haben mir überhaupt nicht gefallen.“ Dementsprechend musste seine Mannschaft einen frühen Rückstand aufholen.

„Danach sind wir besser ins Spiel gekommen“, erklärt Zeitler. „Die Problematik war dann vor allem die Chancenverwertung.“ Zwar drehten die Keil-Brüder mit ihren Treffern die Partie für den Kreisliga-Vizemeister, doch eine Vorentscheidung wollte nicht gelingen.

„Die Truppe ist noch jung“, macht Zeitler seiner Mannschaft wegen der vergebenen Möglichkeiten keinen Vorwurf. „Im Großen und Ganzen hat sie das gegen den VfB gut gemacht.“

Stärken in der Offensive, Schwächen in der Defensive

Der Trainer weiß aber auch, dass es gegen den FC Tirschenreuth einer Leistungssteigerung bedarf. Die Oberpfälzer warfen am vergangenen Samstag mit dem 1. FC Creußen ebenfalls einen Bezirksligisten aus dem Relegationsrennen. „Diesmal müssen wir von der ersten Minute an da sein“, betont der 43-Jährige. „Sonst kann es möglicherweise schon zu spät sein.“

Gerade der Offensivabteilung des Gegners bescheinigt Zeitler enorme Qualität, doch gleichzeitig weiß er auch, um die Schwächen in der Defensive. Wichtig ist für den Übungsleiter vor allem, aus den Fehlern des VfB-Spiels zu lernen und diese abzustellen. „Wenn wir dann noch unsere eigenen Stärken einbringen, dann haben wir gute Chancen.“

Personell sieht es bei den Kanzern im Vergleich zur Partie gegen Kulmbach deutlich besser aus, denn diesmal können sie nahezu aus dem Vollen schöpfen. Verletzungsbedingt fehlt lediglich Thomas Stenglein.

Dafür sind Stefan Nützel und Julian Schütz aus dem Urlaub zurück. Ebenfalls wieder mit dabei ist André Lutz, der zwar noch Trainingsrückstand hat, aber mit seiner Erfahrung der Mannschaft weiterhelfen soll.

Nicht bewertet

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