Redoutenhaus wiedereröffnet

Das Bayreuther Redoutenhaus wurde nach jahrelanger Sanierung wiedereröffnet. Im Erdgeschoss des Prachthauses direkt neben dem Markgräflichen Opernhaus war das Opern-Café entstanden. Die Räume waren prunkvoll ausgestattet worden und sollten dem Opernhaus in Zukunft wie eine Art Foyer dienen. Die Gäste des Opernhauses sollten dort bewirtet werden.

Das Redoutenhaus selbst blickte bereits auf eine lange Geschichte zurück. Schon um 1718 herum hatte es an derselben Stelle ein Redoutenhaus gegeben. Das war 1740 abgerissen und komplett neu gebaut worden.

Damit war das Redoutenhaus sogar älter als das Opernhaus in seiner Nachbarschaft – das entstand nämlich erst zwischen 1744 und 1748.

Doch über die Jahrhunderte war das Redoutenhaus erneut der Zeit ausgesetzt gewesen und war zuletzt umfangreich saniert und renoviert worden.

Zu der feierlichen Wiedereröffnung kam dann auch der damalige Finanzminister Konrad Pöhner. Er übergab das Haus in einer großen Feier seiner Bestimmung. „Ich fühle mich wie jemand, dem ein Traum in Erfüllung gegangen ist“, sagte Pöhner andächtig zu Beginn seiner Ansprache.

Schon lange hatte die Idee eines Cafés im Redoutenhaus im Raum gestanden. Endlich war sie umgesetzt worden.

In derselben Ausgabe berichtete der Kurier von zwei Bayreuthern, die erfolgreich an einer Quizshow im Fernsehen teilgenommen hatten. Die Abiturientin Dorothea Prause und der technische Angestellte Hans-Joachim Warwas hatten sich damals Runde um Runde in einem Bibelquiz nach vorne gekämpft.

Das Bayreuther Team konnte sich schließlich auch in der Endausscheidung, die im Stuttgarter Fernsehstudio aufgezeichnet wurde, behaupten. Mit 14:12 Punkten siegten sie gegen das Team aus Konstanz.

Prause und Warwas gewannen mit ihrem Sieg eine Reise nach Jerusalem.

Nicht bewertet

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