Realschule: Neuer Boden in der Turnhalle

Die vordringlichste Maßnahme war ein neuer Hallenboden. Der Boden der 1978 gebauten Sporthalle riss zunehmend entlang der Verfugungen auf. „Das wäre bald ein Sicherheitsrisiko geworden“, erklärt Direktorin Schwester Lioba Endres. Wenn schon Baustelle, dann gleich richtig.

Neue dreifachverglaste Fenster

Die alten Fenster der Sporthalle schlossen nicht mehr gut oder waren nicht mehr zu öffnen, und die Glasbausteine nicht mehr schön anzusehen. Deshalb bekam die Halle an der gesamten Längsseite neue dreifachverglaste Fenster. Sie lassen sich ganz einfach per Knopfdruck elektronisch öffnen und schließen. Und auch die Energieeffizienz ist mit den modernen Fenstern wesentlich besser, freut sich die Schulleiterin.

Spezielle Blendschutzfolie

Um direkte Sonneneinstrahlung und eine Blendung zu vermeiden, wurden Fenster mit einer speziellen Blendschutzfolie gewählt. Diese Folie, die sich zwischen den Scheiben befindet, lässt ausreichend Helligkeit durch. Die Fensterrahmen sind im dunkelroten Farbton, der sich auch am Eingang zur Aula wieder findet. Viel Arbeit hatten die Handwerker beim Verlegen des neuen Sportbodens. Nach der Demontage des alten Bodens stellte sich heraus, dass der Unterboden nicht ganz plan war. Deshalb wurde mit Hilfe eines grau-schwarzen Granulats zunächst der gesamte Boden begradigt. Darauf wurden Platten verlegt, die als Elastikschicht unter dem eigentlichen Hallenboden dienen.

Realschulturnhalle wurde 1978 gebaut

Wenn der Sportboden fertig ist, wird er mit einer strapazierfähigen PUR-Beschichtung versehen. Die verwendeten Polyurethane gehören zu den Kunstharzen. Das Aufziehen der Linien für die verschiedenen Ballsportarten erfolgt zum Schluss. Die Realschulturnhalle wurde 1978 gebaut. Ende der 90-er Jahre investierte der Orten bereits in eine Wärmeisolierung und ein neues Dach. Die Realschule wird von einem Zweckverband verwaltet, in dem der Landkreis Amberg-Sulzbach, die Stadt Auerbach und die Kongregation der Schulschwestern zusammenarbeiten.

Sporthalle gehört dem Orden

Den größten Anteil an den laufenden Betriebskosten trägt der Landkreis. Das Gebäude und damit auch die Sporthalle gehören dem Orden, der als Eigentümer die gesamten Kosten für die laufende Sanierungsmaßnahme trägt. Gleich nach der Entlassfeier am 21. Juli wurde die Sporthalle wegen der anstehenden Arbeiten geschlossen. Erstmals konnte Schwester Lioba ihre Schüler am letzten Schultag nicht in der Turnhalle in die Ferien entlassen.

Gemeinsam Sport treiben

Auch die Begrüßung der Kinder und Jugendlichen am ersten Schultag, 12. September, wird nicht in der Turnhalle stattfinden können. Die Maßnahme wird nicht ganz fertig sein, da der Sportboden zwischen den einzelnen Arbeitsgängen immer wieder aushärten muss. Mit dem Start des regulären Unterrichtsbetriebes in der zweiten Schulwoche hofft die Direktorin, die Turnhalle wieder für den Sportunterricht benutzen zu können. Und auch einige Ordensfrauen freuen sich bereits auf die neue Halle. Besonders die jüngeren Schwestern nutzen die Halle regelmäßig, um gemeinsam Sport zu treiben, erklärt Schwester Lioba Endres.

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Montag, 13. November 2017 - 11:06