Rasenmähen mit Ferrari

Mehrkosten zum ursprünglich veranschlagten: 20 000 Euro. Damit ist der Bauhof der Gemeinde für alles gerüstet, vom Schneeräumen im Winter bis zum Rasenmähen im Sommer. Bürgermeisterin Simone Kirschner: "Wir haben lang herum gerechnet."

Der bessere Schutz der Arbeiter war es schließlich, der den Ausschlag gab. Das Ferrari-Modell verfügt über eine Kabine, hat ein größeres Volumen und ist darüber hinaus leistungsstärker. Reiner Böhner, SPD, hält gegen: Die Beschädigung der Kabine sei vorprogrammiert, und damit seien die Mehrkosten nicht gerechtfertigt. Und Marion Fick, SPD, ergänzt: "Mit Kabine kann man nicht so nah an die Bäume heran mähen." Beim Testlauf habe ein Bauhofmitarbeiter nach dem Rasenmähen wie eine Pusteblume ausgesehen, ergänzt Alexander Knaus, CSU. Über und über voll mit Flusen. "Wir sparen da nicht am richtigen Platz", sagt er. Die SPD-Gemeinderäte bleiben auch nach kurzer Sitzungsunterbrechung und Beratung bei ihrer ablehnenden Haltung. Der Fendt-Schlepper mit Winterdienstausrüstung, der zusätzlich im Sommer für weitere Bereiche genutzt werden kann, sowie der Ferrari-Aufsitzmäher für den Sommerdienst werden neu angeschafft.

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Kommentare

Wenn ich Bürgermeister wäre und mein Lebenspartner im Bauhof arbeiten würde, würde ich das vielleicht auch so machen.
Darauf war ja zu warten!
Sie haben schon früher mit Unsachlichkeit geglänzt.
Und wenn Sie noch zwanzig Mal Ihren Usernamen ändern - man erkennt Sie immer an der Art, wie Sie geifern.