Prostituiertenmord: Verdächtiger in Haft

Ihm wird Mord vorgeworfen, wie Polizeivizepräsident Michael Liegl am Mittwoch sagte. Der 21-Jährige soll die Frau bestohlen und zur Verdeckung dieser Tat erwürgt haben.

Bei dem Mann handele es sich um einen ausreisepflichtigen Asylbewerber aus Mali. Er war erst am 30. März nach Deutschland eingereist, sein Asylantrag wurde am 20. Juni durch die Behörden abgelehnt.

Da der 21-Jährige jedoch keinerlei Ausweispapiere besaß, müssen diese erst in seinem Heimatland neu geordert werden. Bis dahin galt der Mann in Deutschland als geduldet und seine Abschiebung wurde ausgesetzt.

Der Tatverdächtige wurde am Montagabend in Weiden in der Oberpfalz festgenommen. Bei ihm sei das Mobiltelefon des Opfers gefunden worden, sagte Kriminaldirektor Franz Schimpel.

Aufgrund der „erdrückenden Beweislast“ habe der Mann ein Geständnis abgelegt. Die Leiche der Frau war am Mittwoch vergangener Woche in einer Wohnung in Regensburg - gegenüber dem Polizeipräsidium - gefunden worden.

dpa

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Kommentare

Das war keine Bereicherung für die Gesellschaft, für viele Zuwanderungsfanatiker aber wohl eher ein Kollateralschaden.
So ist es!
Einzelfall, weiter so, wir schaffen das....
das Argument "kein Ausweis", Asyl abgelehnt, aber deswegen nicht ausweisen können wird allmählich langweilig
und wie in diesem Fall kommt schlimmes Ende.

Für mich logisch: kein Asyl anerkannt bedeute innerhalb einer Woche ab in die Heimat; und wenn noch Geld vorhanden Flug selbst bezahlen
alles andere belastet den Steuerzahlen unnötig und führt zu hohen Kosten. Das Geld könnte man auch bedürftigen Ureinwohnern und anerkannten Migranten zukommen lassen
Wird sicher auch gegensätzliche Meinungen gegen .....
Das sagt einem eigentlich der gesunde Menschenverstand.
Ihr Argument hört sich nachvollziehbar an, Schnuffi. Aber Sie betrachten nur einen Teil der Sache. Ich denke, Sie übersehen einen entscheidenden Part. Man weist abgelehnte Asylbewerber nicht nur aus einem Land aus. Und auch hier glaube ich daran, dass die meisten Asylverfahren in Deutschland rechtstaatlichen Standards genügen. Man weist sie im gleichen Moment, in dem man sie ausweist, auch in ein anderes Land ein. Sind wir für einen Moment mal so unmenschlich - was mir im tiefsten Inneren widerstrebt - und sprechen vom abgelehnten Asylbewerber als Problem. Mit welchem Recht darf sich der deutsche Staat auf Kosten des aufnehmenden Staates eines Problems entledigen, wenn noch nicht einmal zweifelsfrei geklärt ist, ob der Abzuschiebende überhaupt die Staatsbürgerschaft des aufnehmenden Staates hat? Würden Sie andere Staaten Menschen nach Deutschland abschieben lassen, ohne dass Sie wissen, dass es deutsche Staatsbürger sind?
Die Dinge sind nicht immer so einfach, wie sie auf den ersten Blick scheinen. @Gisela: Das sagt mir der gesunde Menschenverstand.
bestimmt wir schaffen das
Ich gehe mal einfach davon aus, dass im Asylverfahren das Herkunftsland geklärt wird und bei negativer Beurteilung kein Thema mehr ist.
Sie gehen davon aus? Das ist so ähnlich wie glauben. Und glauben heißt, nicht wissen.
wenn User MoritzKircher's Aussage richtig wäre, würden ja alle Asylverfahren in Frage gestellt sein !?
"Wir schaffen das!"