Polsterbräu: Keine Polit-Versammlungen

Wie Bürgermeister Edmund Pirkelmann bestätigte, wird es einen notariell beglaubigten Zusatz zum Kaufvertrag geben. Darin schließt Janus Nowak von vorneherein aus, auch nur irgendeine parteipolitische Versammlung in seinem Gasthaus abzuhalten. „Das einzige, was wir machen können“, sagt Pirkelmann.

Nowak selbst zeigte sich mit der Lösung sehr zufrieden. „Ich hatte es sowieso nie vorgehabt.“ Nach seinen Angaben habe die NPD erst am Montag von seinem Kauf erfahren.

Bisher hat er nach eigenen Angaben mehr als 110.000 Dollar für sein Projekt gesammelt, Bier nach alten Rezepten von Polster zu brauen und weltweit zu vertreiben.

Insgesamt hat das Gasthaus rund 150.000 Euro gekostet. Allerdings will er noch umbauen. In sechs Monaten will er zum ersten Mal Bier verkaufen.

ott

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Kommentare

Ich hoffe, dieser Ausschluss gilt dann für jede politische Partei.
Zitat: "irgendeine parteipolitische Versammlung". Das legt diese Formulierung doch schon ziemlich nahe. Oder?
Sie haben natürlich Recht, und so ist es sicherlich gemeint.

Wenn ich aber jetzt ganz pingelig das "Darin schließt Janus Nowak von vorneherein aus, auch nur irgendeine parteipolitische Versammlung in seinem Gasthaus abzuhalten." lese, schließt Herr Nowak nur aus, selbst eine Versammlung abzuhalten. Nicht "abhalten zu lassen". Jemand anders sehr wohl. Und dann wird aus einem "gut gemeint" ein "nicht gut gemacht". Aber zugegebenermaßen, sehr pingelig ...
Klingt alles sehr gut! Viel Erfolg, Herr Nowak!
Und die politische Aktivität wird immer erst mit der Überschreitung der Grenze nach Baden Württemberg angeknipst, so schließe ich aus den Mitteilungen des Herrn Nowak mit dem interessanten Vornamen. Dann ist ja alles, alles gut.