Pokal-Teilnahme wird ein Medi-Ziel

Maßgeblich für die Qualifikation ist nämlich die Bilanz am Ende der Vorrunde, und zwar in einer gesonderten Tabelle, in der die Ergebnisse des automatisch für das Halbfinale gesetzten Final-Four-Ausrichters (in diesem Fall Pokalverteidiger Alba Berlin) unberücksichtigt bleiben. Die ersten sechs dieser 17 Mannschaften spielen in einer K.-o.-Runde am Wochenende um den 21. Januar herum um die Teilnahme am Final-Four-Turnier, das am 18./19. Februar in Berlin ausgetragen wird. Die Spielpaarungen und das Heimrecht in dieser Qualifikationsrunde werden per Losentscheid ermittelt. Die Gastmannschaften erhalten eine Antrittsprämie von 10 000 Euro.

Heimspiele gegen die Hauptkonkurrenten

Genau die Hälfte der für diese Tabelle relevanten 16 Spiele hat Medi Bayreuth nun absolviert. Die Ausgangslage für die verbleibenden acht Begegnungen ist vielversprechend, denn alle Konkurrenten ab Platz sieben haben schon mindestens drei Niederlagen mehr auf dem Konto.

„In der aktuellen Tabelle ist das kein unrealistisches Ziel, und wir wollen jetzt alles versuchen, um es auch zu erreichen“, sagt Medi-Trainer Raoul Korner. „Der Stellenwert dieses Wettbewerbs wird für uns auch entsprechend immer größer. Wir haben das im Hinterkopf, und mittlerweile ist es auch ein konkretes Ziel.“ Den letzten Sieg gegen Oldenburg (80:71) zählt er in dieser Hinsicht zu den „Big Points“, ebenso wie jenen am dritten Spieltag gegen Würzburg (83:71). Auch gegen die Gießen 46ers als Tabellenneunter der aktuellen „Pokaltabelle“ haben die Bayreuther schon gewonnen (100:82). „Weitere Schlüsselspiele werden die Begegnungen mit Ludwigsburg, Göttingen und Bonn“, ergänzt der Medi-Coach. Die besonders gute Nachricht dabei: Jeder dieser drei Konkurrenten muss in Bayreuth antreten.

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