Platz für mehr Migranten

In der Quelle selbst leben derzeit 56 Menschen. Die Eigentümerin hat das Haus an die Regierung von Oberfranken vermietet. Von Anfang an stand im Raum, dass auch das direkt dahinterliegende kleinere Haus auf dem selben Grundstück saniert und für Flüchtlinge vermietet werden könnte. Das scheint nun konkret zu werden: "Es existiert eine Vereinbarung, dass die Regierung von Oberfranken das kleinere Gebäude anmieten wird, sofern die Voraussetzungen für die Nutzung als Gemeinschaftsunterkunft vorliegen", bestätigt auf Nachfrage Oliver Hempfling, Pressesprecher der Regierung von Oberfranken. 

Zuvor hatte die Eigentümerin einen Bauantrag für die nötigen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen an den Stadtrat gestellt. Und ab diesem Punkt wiederholt sich die Geschichte. Wie schon beim entsprechenden Antrag für die Quelle selbst lehnte der Stadtrat auch diesmal den Bauantrag ab. Und argumentierte erneut mit mangelndem Brandschutz. Und wie damals auch kassierte das Landratsamt das Nein der Stadt und gab dem Bauantrag statt.

Darauf hatte sich der Stadtrat in nichtöffentlicher Sitzung mit dem Votum der Kreisbehörde auseinandergesetzt. Und beschlossen, auf den Klageweg zu verzichten, wie Bürgermeister Jürgen Zinnert auf Nachfrage mitteilt. Die Konsequenz:  "Die Baugenehmigung ist rechtskräftig", so Michael Benz, Pressesprecher des Landratsamtes.

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