Phoenix Hagen stellt Spielbetrieb ein

Bei einem Sponsorentermin des Clubs hatte Geschäftsführer Patrick Seidel am Montagabend erklärt, dass die zum Weiterspielen erforderliche Summe von 800 000 Euro nicht aufgebracht werden könne. «Die Erfahrung der letzten Wochen zeigt, dass wir das nicht schaffen», sagte Seidel. Stattdessen wolle man noch die Partien in Ludwigsburg (4. Dezember) und gegen Braunschweig (10. Dezember) absolvieren und sich anschließend aus der BBL zurückziehen.

Hagen hatte im Oktober einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt und war von der Liga mit einem Punktabzug belegt worden. Für das am Donnerstag beginnende Verfahren fehlten der für den Spielbetrieb zuständigen Basketball Hagen GmbH&Co. KGaA zum  Wochenbeginn noch 250 000 Euro. Der Club plant derzeit, nach einem geordneten Rückzug im kommenden Sommer in der ProA neu zu starten.  Die Basketball-Bundesliga kündigte für den frühen Nachmittag eine  Stellungnahme zum weiteren Ablauf nach dem geplanten Hagener Rückzug an.

dpa

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