Panzertransporte sollen leichter werden

EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc kündigte am Freitag gemeinsam mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini für März 2018 einen entsprechenden Aktionsplan an. Hintergrund ist vor allem, dass für Panzertransporte nicht geeignete Straßen und Gleiswege derzeit etwa eine schnelle Truppenverlegung ins Baltikum erschweren.

Seit dem Ausbruch des Ukraine-Konflikts fühlen sich insbesondere die umliegenden EU- und Nato-Staaten von Russland bedroht.

„Physische, rechtliche und regulatorische Hürden behindern die schnelle Fortbewegung von militärischem Personal und Ausrüstung“, sagte Bulc. „Dies führt zu ineffizienten öffentliche Ausgaben, Verzögerungen, Störungen und vor allem zu größerer Angreifbarkeit.“

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hatte zuletzt bereits von der EU und der Privatwirtschaft eine größere Beteiligung an den Bemühungen um eine verstärkte Abschreckung gegenüber Russland gefordert. Straßen, Schienennetze und Flughäfen müssten militärischen Anforderungen entsprechen, die Mobilität des Militärs sei maßgeblich für die Verteidigung des Bündnisses, sagte er.

dpa

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Montag, 13. November 2017 - 11:06