Nur Pilze für den Eigenbedarf

Pilze sind für den Wald lebensnotwendig, denn sie haben eine wichtige Versorgungsfunktion für die Waldbäume. Übermäßiges Sammeln von Pilzen führt daher zu einer Störung des ökologischen Gleichgewichts. Daher hat der Bundesgesetzgeber das Sammeln besonders geschützter Pilzarten verboten. Steinpilze, Pfifferlinge, Rotkappen, Birkenpilze, Morcheln, Brätlinge und Schweinsohren dürfen hingegen in geringen Mengen und für den häuslichen Eigenbedarf gesammelt werden.

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Das Sammeln und Verkaufen von größeren Mengen und gewerbliche Sammeln ist aber verboten. Auch Ankäufer von besonders geschützten Pilzen können mit einem Bußgeld belegt oder gar strafrechtlich verfolgt werden. Hierauf weist das Umweltamt der Stadt hin. Pilzsammler werden daher gebeten, zum Schutz des Waldes und des Ökosystems nur geringe Mengen und nur zum Eigenbedarf zu sammeln.

red

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Kommentare

..das sollte man manchen Gastwirten mitteilen! Zentnerweise gesammelt
und für ein enormes Geld an den Gast gebracht...
Und woher haben die Wochenmarkthändler ihre Pilze?