Noch nie vom Fichtelgebirge gehört?

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Kommentare

Der Rauhe Kulm ist immerhin auf Platz 1!

[Externer Link gelöscht]
Dürfen hier jetzt wieder Links hineingeschrieben werden?
Mindestens so lange, bis sie gelöscht werden...
Wie sieht es mit der Fränkischen Schweiz aus?
Ahorntal ist auf 7
Das Fichtelgebirge braucht nicht mehr Werbung, sondern tatsächlich vorhandene Angebote. Wenn ich vor verschlossener Restaurant-Türe stehe, obwohl laut Homepage geöffnet ist und auch noch ein Schild 200 m vor dem Lokal "heute geöffnet" verkündet, dann überleg ich mir halt, ob ich da noch ein zweites Mal hin fahre.
Das mit den Gaststätten ist zum Teil wirklich ein Problem im hohen Fichtelgebirge. Insbesondere auf der Südseite des Ochsenkopfs.
Das liegt doch nicht am Stern sondern an unseren
Fremdenverkehrsexperten Reb Munder usw
und dann sollen sich die Bürgermeister mit Ihren Verkehrsämtern mal Ihre Gemeinden
ansehen. Buckelpisten in Fichtelberg, Dummgeschau in Warmensteinach und in
Fleckl hat keIn Vermieter mehr Lust. Wer möchte denn schon in von Ruinen geprägten
Ortschaften Urlaub machen, nochdazu wo die Bgmst und hauptsächlich die Gemeindräte
so träge sind dass sie zum denken schon einen klapps auf den allerwertesten bräuchten.

Insbesondere Fichtelberg macht als Urlaubsort schon rein optisch nichts mehr her, man muss nur mal die von verfallenden Leerständen geprägte Gablonzer Strasse anschauen. Von den gemeindlichen Böcken (Brücke am Fichtelsee, Therme...) ganz zu schweigen.
Dieser Bericht zeigt eigentlich das Dilemma recht gut auf. Der größere Teil besteht aus Unverständnis über den Sternbericht und Rechtfertigungen, warum es eigentlich nicht sein kann. Keiner kann bestreiten, dass viel Werbung für das Fichtelgebirge gemacht wird. Auf keiner Touristikmesse fehlen unsere Verantwortlichen. Ganz im Gegenteil, sie rackern sich ab, aber leider ohne großen Erfolg. Also muss es an etwas anderem liegen. Das Fichtelgebirge ist eine sehr kleine Region, ohne spektakuläre Erkennungsmerkmale. Davon muss man ausgehen. Sich mit großen Tourismusgebieten vergleichen und etwas größenwahnsinnig deren Konzepte nacheifern führt meiner Meinung nach nicht weiter. Unser Problem liegt ganz im unserem Inneren. Wir sind nicht in der Lage, die Bürger, Gemeinden und Kreise zum Mitmachen zu bewegen. Kaum jemand glaubt daran, dass unsere Gegend auch für Gäste von außerhalb attraktiv genug ist, uns zu besuchen. Aber wenn wir selbst unsere Heimat nicht schätzen, wie sollten wir unsere Begeisterung auf andere übertragen.
Ja, wir haben im Kleinen sehr viele Besonderheiten und Schönheiten zu bieten. Wer schafft es, daraus ein gemeinsames Konzept zu machen? Die Begriffe Genussregion und Wohlfühlregion würde ich nicht an erste Stelle setzen. Ich empfinde sie hochtrabend und von außen aufgesetzt.
Was wären dann Ihre konkreten Vorschläge?
Es muss uns gelingen, die Angebote und Attraktionen Oberfrankens gebündelt zu vermarkten. Dann werden wir auch wahrgenommen. Oberfranken Offensiv ist hier auf einem guten Weg. Eine OberfrankenApp ist z. B. dringend notwendig. Wir sind immaterielles und 2fach materielles Kulturerbe. Keine andere Region in Deutschalnd und wohl auch wenige darüberhinaus, können das vorweisen. Global denken!!!
Es muss uns gelingen, die Angebote und Attraktionen Oberfrankens gebündelt zu vermarkten. Dann werden wir auch wahrgenommen. Oberfranken Offensiv ist hier auf einem guten Weg. Eine OberfrankenApp ist z. B. dringend notwendig. Wir sind immaterielles und 2fach materielles Kulturerbe. Keine andere Region in Deutschalnd und wohl auch wenige darüberhinaus, können das vorweisen. Global denken!!!
Was konkret meinen Sie mit: "Wir sind immaterielles und 2fach materielles Kulturerbe." ?
...Nachhilfe im Bayerischen Wald holen! Die haben es gelernt: Sauber, Freundlich, etc.
Meiner Meinung nach muss es uns gelingen, die Bürger, die Gemeinderäte, die Bürgermeister, die Kreisräte und den Landrat zu überzeugen, dass Tourismus ( auch mit dem VGN) ein wichtiges Standbein für das Fichtelgebirge werden kann. Haben wir denn nicht eine besondere Vielfalt an Schönheiten zu bieten?
...wann sind Sie das letzte Mal in Fichtelberg gewesen? Da können Sie richtige Schönheiten sehen, da sind sie gebündelt!!!
Total witzig. ;-(
@Uwart: Witzig?! Wahrheit!
Das liegt zum großen Teil an den unfähigen Bürgermeistern, die die Zeit absitzen und nichts tun. Das beste Beispiel, Fichtelberg. Da agiert der Bürgermeister gegen seine Geschäftsleute weil er leider vom Größenwahn besessen ist. Hat und kann, leider gar nichts vorweisen. Selbst die Vereine sind verzweifelt und lösen sich nach und nach auf. Keiner weiß warum es einen zweiten und dritten Bürgermeister gibt, die sitzen auch nur Ihre Zeit ab. Das ist leider die nicht witzige, Wahrheit!
Es geht doch um den Tourismus im Fichtelgebirge und dem Deutschland weiten Bekanntheitsgrad. Der Bekanntheitsgrad Fichtelbergs ist sicher überdurchschnittlich, aber das trägt sicher nicht zum Tourismus etwas bei.
Ich habe den Eindruck, dass hier niemand am Tourismus im Fichtelgebirge interessiert ist, wie ich schon schrieb.
Allgemeines blabla...
Mehr Ski-, mehr Wander- oder mehr Mountainbiketourismus? Oder mehr Wellnesstourismus? Wenn ja, wie soll das geschehen?
Wie hätten wir´s denn gern? Also bitte einmal konkrete Vorschläge bringen und nicht nur herumeiern und Allgemeinplätze daherleiern.
@hohehu, das hier ist nicht der richtige Platz, um konkrete Konzepte für den Tourismus im Fichtelgebirge auszubreiten. So einfach ist das Problem eben nicht. Warum reagieren Sie immer so unfreundlich?
...ist leider so....
"...das hier ist nicht der richtige Platz, um konkrete Konzepte für den Tourismus im Fichtelgebirge auszubreiten."

Anders ausgedrückt, Sie haben auch keine Ideen parat.
Um unseren Tourismus im Fichtelgebirge zu puschen braucht es viele neue Ansatzpunkte. Mit einen Superidee alleine ist es nicht getan. Ich meine auch, dass es nicht an Ideen mangelt, sondern am Willen unserer Bürger und deren Vertreter. Was interessiert schon einen Normalbürger, ob Touristen zu uns kommen.

Gut, dann lassen Sie uns Ihre Aussage einmal inhaltlich präzisieren.

Sie schrieben: "Um unseren Tourismus im Fichtelgebirge zu pus[...]hen braucht es viele neue Ansatzpunkte."
Können Sie diese Ansatzpunkte inhaltlich ein wenig konkretisieren?
Fürdies vertreten Sie die Meinung: "Ich meine auch, dass es nicht an Ideen mangelt, sondern am Willen unserer Bürger und deren Vertreter."
Welche Bürger und welche Vertreter meinen Sie konkret, denen es an Willen mangelt?
Ein ein paar Sätze dazu: Zu viele Bürger im Fichtelgebirge glauben nicht daran, dass ihre Heimat auch für Touristen attraktiv genug ist, um damit Geld zu erwirtschaften, manche wollen die Touristen auch nicht hier haben. Das wissen auch die Politiker und richten sich danach.
Leider keine Antworten auf meine Fragen Ihrerseits, Uwart!

"Zu viele Bürger [welche denn konkret????], [...] manche [welche denn konkret????] wollen die Touristen auch nicht hier haben. Das wissen auch die Politiker [welche denn konkret????] und richten sich danach."

Zu viel schwammiges Herumgerede... und keine Antworten!
Warum sollte ich auf Ihre Fragen antworten? Um nur wieder angegangen zu werden?
Das nennt man dann Angst.
Richtig! Mit Ihnen zu diskutieren bracht man schon Mut und Gelassenheit.
@Uwart: Mut und Gelassenheit sind sicher nicht nötig, um mit mir zu diskutieren. Vielmehr wäre ich an konkreten Antworten auf meine nicht minder konkreten und oben nachzulesenden Fragen interessiert.
Nicht vergessen: es gibt Leute, die werden dafür bezahlt, sind auch (hoffentlich) gute dafür ausgebildet, um Konzepte für den Tourismus zu entwickeln.
Aber ohne die kleine und größere Politik und die Bürger können auch die schönsten Konzepte nicht zünden.
Mein Eindruck, von außen besehen: im Fichtelgebirge ist so manches ein wenig "retro" und passt nicht mehr zu den heutigen Freizeitbedürfnissen. Dazu dann ein paar hippe Angebote und durchaus sehr gute Ideen, das passt alles nicht so richtig zusammen. Ein Flickenteppich, man weiß nie so recht, was einen bei einem Freizeitangebot erwartet.
@kernig, das ist genau das, was vom Fichtelgebirge als Tourismusregion aus der Außensicht erkennbar wird. Leider musste ich auch Erfahrungen im Inneren sammeln. Es gibt nicht wenige Gemeinden, die null Interesse am Tourismus zeigen. Nicht einmal eine funktionierende Stelle für eine Touristinformation hält man für wichtig genug, um wenigstens das, was schon an touristischen Angeboten (und da sind schon gute dabei!) vorhanden sind, auch nach außen zu vermarkten. Tourismus spielt in machen Gemeindeverwaltungen einfach nicht statt. Eine für mich demotivierende Sache war das mit dem Bau der Fichtelgebirgsbahn nur bis Weidenberg. Für Außenstehende unfassbar, aber so sind wir halt.
Warum "unfassbar"?
Wirtschaftlich nicht rentabel eher!
Das Fichtelgebirge hat halt immer noch nicht den Wegfall eines Großteils der Westberliner Urlauber nach dem Mauerfall verkraftet und ist bei seinem touristischen Angebot offenbar immer noch auf diese eingestellt.
Vielleicht brauchten die Bürger damals die Zimmervermietung als Zubrot. Die Verschönerungsvereine kümmerten sich ehrenamtlich um Wanderwege, Sitzbänke und Brunnen. Heute braucht man das alles nicht mehr.
Was wird denn von den Gemeindeverwaltungen im Bereich Fichtelgebirge unternommen, ein aktives Mitglied im VGN (Verkehrsverbund Großraum Nürnberg) zu werden? Warum werden denn die vielen Aktivitäten des Geoparkes Bayern-Böhmen nicht von den Gemeinden werbewirksam weitergeführt? Warum kommen ganz selten Beiträge im Funk und Fernsehen (Rucksackradio, Bergauf-Bergab, Abendschau)? Warum machen denn die Fichtelgebirgsgemeinden nicht gemeinsam Werbung und haben auch alle Faltblätter aufliegen?