Neuzugang und Rückkehrer bei Haspo

„Ich erwarte, dass er sich mit seiner Erfahrung einbringt und uns mit seiner körperlichen Robustheit eine weitere Alternative am Kreis sowie in der Abwehr eröffnet“, umschreibt Haspo-Trainer Michael Werner seine Einschätzung von Maximilian Hofmann. Der 25-jährige Kreisläufer, der mit dem TSV Rothenburg in der abgelaufenen Landesligasaison vergeblich um die Rückkehr in die Bayernliga gekämpft hat, dürfte sich bei vielen Gegnern vor allem mit seiner kompromisslosen Abwehrarbeit eingeprägt haben – auch in vielen Duellen mit den Bayreuthern. Nun steht er nach zwölf Jahren bei seinem Heimatverein vor seinem ersten „Tapetenwechsel“: „Ich freue mich darauf, mit einer jungen, zielorientierten Mannschaft zu trainieren, die Handball spielt, weil es einfach Spaß macht.“ Haspo sei für diesen Schritt eine natürliche Wahl gewesen: „Studienbedingt bin ich ohnehin schon in Bayreuth, und meine Freundin beginnt hier nun ihr Referendariat.“

Durch Kreuzbandriss außer Gefecht

Während der eine Neuzugang also seinen langjährigen Verein nicht ohne Wehmut verlässt („Das fällt mir nicht leicht.“), kehrt der andere zu seinen Wurzeln zurück. Torwart Niklas Pfeifer war in der Saison 2014/15 der Rückhalt jener Haspo-Jugend, die sich sensationell für die Bundesliga qualifiziert hatte und dort auch sehr respektabel mitmischte. Anschließend wagte er den Schritt in die Talentschmiede des Bundesligisten SC DHfK Leipzig, die nach dem Gewinn der Deutschen Jugendmeisterschaft im Vorjahr auch in dieser Saison vor dem Einzug ins Finale steht. Der Bayreuther schied allerdings durch einen Kreuzbandriss aus, der ihn wohl noch mindestens bis Ende des Jahres außer Gefecht setzen wird.

Wenn der 18-jährige wieder fit ist, wird er von der Erfahrung der bewähren Haspo-Torhüter Alexander Wittmann und Hannes Lehnard profitieren. Zudem gehört mit Marc Brückner ein ehemaliger Drittligatorwart zum neuen Trainergespann. Entsprechend zuversichtlich ist dessen Kollege Michael Werner: „Ich glaube, dass wir nun drei tolle Torhüter haben, die alle etwas unterschiedlich in ihrer Art und Weise des Torwartspiels sind und sich somit perfekt ergänzen sollten.“

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