Neuer Fahrplan auf der Schiene

Am 11. Dezember beginnt für die Eisenbahnen wieder eine neue Fahrplanperiode. Im Gegensatz zum fast abgelaufenen Jahr 2016, als die Vollsperrung in Westoberfranken für erheblichen Aufruhr im Bahngefüge sorgte, ist der Fahrplan für 2017 für Bayreuth und die Region recht unspektakulär.

Wie die Deutsche Bahn auf Anfrage mitteilte, gibt es auf der wichtigen Verbindung Bayreuth-Nürnberg vor allem diese Änderungen: Die Vereinigung der Zugteile aus RE 3092/5292 (von Hof-Bayreuth/Cheb) und RE 3030/3570 (von Neustadt/Schwandorf) in Hersbruck gegen 21 Uhr entfällt. Die Züge werden nun, wie im Taktfahrplan tagsüber auch, separat nach Nürnberg geführt. Durch den Entfall der Vereinigungszeit sollen beide Relationen jetzt neu die Fernverkehrsanschlüsse um 21.28 Uhr nach München über die Schnellfahrstrecke, um 21.29 Uhr nach Frankfurt und um 21.30 Uhr den Zug nach München über Augsburg erreichen.

Anschluss für Sportliche

Im Gegenzug wird die die Abfahrt ab Nürnberg der Züge RE3419/RE3439 nach Bayreuth beziehungsweise Hof (derzeit noch um 21.55 Uhr) um elf Minuten auf 22.06 Uhr verlegt. Somit kann der Anschluss aus Richtung Essen/Frankfurt (Nürnberg an 21.59 Uhr) noch mitgenommen werden. Reisende mit leichtem Gepäck und Sportschuhen aus Richtung München, die um 22.01 Uhr in Nürnberg ankommen, haben auch die Chance, sofort in Richtung Oberfranken weiterzukommen. Dies ist zwar laut Bahn kein offizieller Anschluss, da die Übergangszeit unterschritten wird, erscheint aber dennoch in der Auskunft. Und sportliche Bahnfahrer haben die Chance auf ein Erfolgserlebnis.

Beim Main-Saale-Express Bamberg-Bayreuth/Hof bleibt das Betriebsprogramm analog zu 2016. Einzig der RE 59294 von Hof (ab 20.35 Uhr) nach Bamberg erhält einen zusätzlichen Halt in Oberkotzau. Hier wird der Anschluss aus der Oberpfalzbahn von Cheb/As aufgenommen.

Künftig weiter nach Marktredwitz

Einige Veränderungen gibt es im oberfränkischen Netz Nord von Agilis. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, wird die Linie von Bad Rodach, die bislang in Bayreuth endete, künftig über Kirchenlaibach nach Marktredwitz verlängert. Ergänzend dazu enden die Züge von Marktredwitz nicht mehr in Hof, sondern werden nach Bad Steben durchgezogen. Das auf Kosten der Agilis-Züge aus Münchberg, deren Endstation künftig nicht mehr Bad Steben, sondern Hof ist. Auf Kundenwunsch gibt es am Wochenende zwei Spätverbindungen nach Bad Steben, dafür werden einige schwach nachgefragte Halte zwischen Marktredwitz und Bad Steben nicht mehr bei jeder Fahrt bedient beziehungsweise in Bedarfshalte umgewandelt.

Nicht bewertet

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