Neuer Belegarzt bei Sana in Pegnitz

Schilasky ist niedergelassener Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie in Bayreuth. In Pegnitz wird er Patienten aus seiner Praxis betreuen. Das Belegarztsystem ist in Pegnitz bereits seit längerem Alltag. So gibt es Kooperationen in den Fachbereichen Gynäkologie/Geburtshilfe mit Dr. Florian Heirler, bei der Allgemeinchirurgie mit Dr. Rainer Dippe unter dem Dach des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) oder auch im Bereich Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde.

Versorgung in der Fläche

Sehr zur Freude von Sana-Geschäftsführerin Petra-Marié Rinsche: „Es ist gut, dass in Pegnitz schon immer vorgebaut wurde, das hilft, dabei, Versorgungslücken zu schließen, die durch eine strikte Trennung von ambulanter und stationärer Behandlung entstehen können“. Über die Partnerschaft mit den niedergelassenen Medizinern sei Sana in der Lage, eine flächendeckende medizinische Betreuung zu gewährleisten..

Zentrum soll in Pegnitz entstehen

Doch da ist noch mehr: An der Sana-Klinik ist der Aufbau eines Zentrums für Endoprothetik geplant. Also für Gelenkersatz., Mit Ingo Schilasky „haben wir einen erfahrenen Endoprothetiker gewinnen können“.

Ein Spezialist

Schilasky war vor Eröffnung seiner Praxis Leiter des Endoprothetikzentrums am Standort Hohe Warte des Klinikums Bayreuth.Über die Gelenkersatzchirurgie hinaus ist er auf Gelenkspiegelungen und Vorfußchirurgie spezialisiert. Auch er betont die Vorteile der Zusammenarbeit:„Mit dem Operationstag an der Sana Klinik Pegnitz kann ich meine Patienten rundum versorgen.“ Seien nichtoperative Behandlungsverfahren wie Schmerztherapie, Einlagen, Bandagen und Physiotherapie ausgeschöpft, „besprechen wir die chirurgischen Möglichkeiten, ich führe die Operation in der Klinik durch und übernehme die Nachbetreuung in der Praxis.“

Wichtig für ältere Patienten

Vor allem ältere Patienten mit chronischen Erkrankungen werden davon aus seiner Sicht profitieren, „wenn sie in allen Krankheitsphasen beim Arzt ihres Vertrauens bleiben können“. Wie kam der Kontakt zustande? „Das war eine Eigeninitiative von ihm“, sagt Rinsche. Eine, die Sana tut gut. Weil es ja nicht so einfach sei, einfach einen neuen Belegarzt an ein Krankenhaus zu holen – „das ist an Regeln gebunden, da spielen die Krankenkassen und die Kassenärztliche Vereinigung mit“.

Das ist eine Auszeichnung

Wenn jemand eine Zusage bekomme, dokumentiere das seine Kompetenz, seine Qualität als Arzt. Und letztlich müsse auch der Landeskrankenhausausschuss seine Zustimmung signalisieren. „Das geht also nicht mal so nebenbei, das ist schon auch eine Auszeichnung für die Betreffenden“, so Rinsche.

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