Neue Schulleiterin für Hummeltal

Katja Färber ist die neue Schulleiterin der Grund- und Mittelschule Hummeltal mit 170 Schülern. Die 46-jährige Pädagogin wurde gestern im Kreis des Lehrerkollegiums und in Anwesenheit von Bürgermeistern und Stellvertretern aus dem Einzugsbereich der Schule in Hummeltal, Eckersdorf und Neudrossenfeld durch Schulamtsdirektorin Marina Lindner offiziell in ihres neues Amt als Schulleiterin eingeführt. Bereits seit 1. August hat Katja Färber dieses Amt inne. Der vorherige Schulleiter Otmar Fischer war im Februar 2017 ausgeschieden. Die Schulamtsdirektorin dankte Schulleiter Roland Härtel von der Nachbarschule Eckersdorf, der, unterstützt von Marc Roder, vorübergehend die Leitung während der halbjährigen Vakanz mit übernommen hatte.

Kinder der 3. und 4. Klassen bereiteten der Neuen an der Spitze ihrer Schule einen Empfang mit Gesang. „Die Schulfamilie ist wieder komplett“, sagte Marina Lindner erfreut. In Katja Färber bekommt die Schule eine Leiterin, die mit den Kindern sehr verbunden sei und eine menschliche Beziehung zu ihnen pflege. Wichtig ist, so Lindner, dass die Grund- und Mittelschule Hummeltal erhalten bleibe. Der Vorsitzende des Schulverbands, Bürgermeister Patrick Meyer, hieß die neue Leiterin willkommen. „Die Schule gehört zu den Grundfesten unserer Gemeinde, ist ein zentraler Bestandteil der Gemeinschaft und Basis für unsere Bürger“, sagte er. „Auf unsere Schule sind wir stolz.“

Studium in Bayreuth

Die aus dem Landkreis Kulmbach stammende neue Schulleiterin war nach Abitur in Kulmbach und Studium an der Universität Bayreuth während ihres Referendariat zunächst in Mittelfranken in den Landkreisen Weißenburg-Gunzenhausen und Nürnberg-Stadt eingesetzt. Nach der Versetzung zurück in die Heimat nach Oberfranken konnte sie später an die Grund- und Mittelschule Eckersdorf wechseln. Dort lag der Schwerpunkt während ihres 13-jährigen Wirkens in der Grundschule, sie unterrichtete aber auch wiederholt in Mittelschulklassen.

Für die Dauer eines Jahres arbeitete Katja Färber in Eckersdorf als kommissarische Vertreterin t und konnte in dieser Zeit schon erste Erfahrungen mit dem Schulverbund Hummeltal-Eckersdorf-Neudrossenfeld sammeln.

Der Umgang mit Kindern und Jugendlichen, sagte sie im Gespräch mit dem „Kurier“, habe sie am Lehrerberuf immer gereizt und interessiert. „Es ist über die Jahre hinweg immer wieder unglaublich spannend mitzuerleben, wie Kinder sich für ihre Umwelt und damit für viele neue Inhalte begeistern lassen, wie sie sich entwickeln, verändern, ihre eigenen Positionen finden, ihre Stärken ausbauen und dabei immer selbstständiger werden“, sagte die Pädagogin.

In Hummeltal habe sie einerseits gute und bewährte Strukturen vorgefunden, die zu erhalten seien, andererseits wolle sie auch neuen Ideen Raum geben, sagte Färber. Sie sprach sich für einen respektvollen Umgang im Lehrerzimmer und in Klassenräumen aus. In Eckersdorf habe sie gute Erfahrungen gesammelt, sie wisse wie „total wichtig“ Teamarbeit sei.

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