Neue Materialien Bayreuth entwickelt Kunststoffe von morgen für Frankfurter Weltmarktführer Styrolution

Styrolution gilt als der weltweit führende Anbieter von Styrolkunststoffen und erzielte 2012 Umsatzerlöse von sechs Milliarden Euro. NMB in Wolfsbach ist als Dienstleister für Forschung und Technologieentwicklung auf dem Gebiet der Neuen Materialien tätig. Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt auf der Entwicklung neuartiger Materialzusammensetzungen und Verarbeitungsverfahren für Polymere, Metalle und Hochleistungsverbundstoffe für Leichtbaustrukturen. NMB arbeitet eng mit der Universität zusammen.

Die gestern besiegelte Partnerschaft geht weit über die übliche Finanzierung von Hochschulforschungsprojekten hinaus. Styrolution erhält in Wolfsbach ein eigenes Forscherteam mit dem Wissenschaftler Florian Wieberger an der Spitze. Durch die enge Zusammenarbeit profitiert das Unternehmen vom Know-how weltweit anerkannter Experten wie Hans-Werner Schmidt, Inhaber des Bayreuther Lehrstuhls für Makromolekulare Chemie, wie es Christine Schönfelder von der Styrolution-Medienabteilung formuliert. Die neuen Partner erhalten direkten Zugang zu den Laboren und technischen Einrichtungen der NMB und der Uni Bayreuth, wo das Unternehmen Material- und Verfahrensanalysen durchführen kann, die für die Weiterentwicklung neuer Styrolkunststoffprodukte erforderlich sind.

"Führender Polymerforschungsstandort“

Norbert Nießner ist bei Styrolution verantwortlich für internationale Forschung und Entwicklung. Er nennt Bayreuth den „führenden Polymerforschungsstandort“: Der Standort sei von strategischer Bedeutung. Schließlich gelte die Region Oberfranken in ganz Europa als Ideenschmiede der Polymerinnovationen.

NMB-Geschäftsführer Volker Altstädt erhofft sich Großartiges: „Megatrends wie Globalisierung und Bevölkerungswachstum bringen auch die Entwicklungen im Bereich der Materialwissenschaften voran. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Styrolution die innovativen Styrolkunststoffe von morgen zu erschaffen.“

Nicht zuletzt sollen auch die Studenten profitieren. Lehrstuhlinhaber Schmidt: „Wir sind zuversichtlich, dass die neue Verbindung die Ausbildung unsere Studenten bereichert, denn dadurch können sie Erfahrungen im industriellen Bereich sammeln.“

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