Neue Ideen für die Opernstraße

Vom Geldhaus zum Konsumtempel? Oder: gibt es eine Obergrenze für Genuss? In der fast 1400 Quadratmeter großen Schalterhalle der Sparkasse in Bayreuth hätte ein Genusshaus einziehen sollen. Spezialitäten aus Oberfranken sollten hier präsentiert werden, dazu hätten Seminare und Handwerksvorführungen stattfinden sollen. Eine tolle Idee, die Bayreuth für kulinarisch interessierte Touristen noch attraktiver gemacht hätte. Allein, es fand sich kein Betreiber, der den Raum komplett bespielt hätte. Nun also kehrt Sparkassenvorstand Wolfram Münch zu den Ursprüngen zurück: Die Halle aufteilen, da das Sparkassenensemble in der Opernstraße ohnehin aus drei Anwesen besteht. In direkter Nachbarschaft zum Weltkulturerbe Opernhaus könnte hier ein Hotspot für Kulinarik und Handel entstehen. Eine attraktive Mischung aus beidem würde Touristen und Einheimische gleichermaßen anziehen. Der Innenstadt würde das nur nutzen. Also: Daumen drücken, dass das klappt!

norbert.heimbeck@nordbayerischer-kurier.de

Nicht bewertet

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Kommentare

Vielleicht kann hier wieder das Operncafé einziehen, das schon einmal in einem der drei nun der Sparkasse gehörenden Häusern gewesen ist.
H ä u s e r !!!