Neudrossenfelder wollen Kontakt halten

Wird das gleich die Nagelprobe für die Mannschaft von Trainer Werner Thomas? „Auf jeden Fall“, sagt der 46-Jährige. „Für mich sind die Bucher neben dem ATSV Erlangen, der SG Quelle Fürth und SC Feucht einer der Mitfavoriten.“ Und wo reiht sich dann sein Team ein? „Wir wollen versuchen, dass wir den Kontakt nicht abreißen lassen und möglichst immer auf Schlagdistanz bleiben“, fordert der Trainer.

Schon im vergangenen Jahr habe man sich das erhofft, „doch hat das nicht so ganz hingehauen“, erinnert sich Thomas an einen eher verhagelten Auftakt. Den man dann aber in der Rückrunde korrigiert habe. „Da waren wir das drittbeste Rückrundenteam. Und daran wollen wir, wenn möglich, anknüpfen.“

Einer wird bei diesem Unterfangen aber fehlen: Bekanntlich verließ Torjäger Sebastian Lattermann den Verein aus beruflichen Gründen in Richtung Deisenhofen. Ist der Abgang des mit 26 Treffern erfolgreichsten Torschützen der letzten Spielzeit überhaupt zu verkraften? Thomas gibt zu, dass es schwer werden wird. „Aber wir versuchen, Sebastians Weggang dadurch zu kompensieren, dass wir die Aufgaben auf mehrere Schulter verteilen“, stellt der Trainer in Aussicht. Das einzig Positive, sagt Thomas, sei der Umstand, „dass wir dadurch etwas unberechenbarer werden“.

Mit der Arbeit im Training war der Neudrossenfelder Übungsleiter sehr zufrieden. „Die Jungs haben sehr gut mitgezogen und sind unseren Vorgaben gefolgt“, lobt der Coach. Körperlich sei das Team auf einem sehr guten Leistungsstand. „In den letzten Tagen hatten wir noch Spielformen und Systeme auf dem Plan, kurz vor dem Start in Buch steht dann noch Feintuning wie Standards oder Laufwege auf dem Programm.“

Team hat sich schon früh gefunden

Die Integration der Neuzugänge ist nach Thomas’ Meinung gut gelungen. „Das Team hat sich schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt in der Vorbereitung gefunden, was natürlich von Vorteil war. Und die Ergebnisse haben ja auch gestimmt.“ So gelang zur Generalprobe ein 4:0 gegen den künftigen Ligakollegen TSV Sonnefeld. Noch deutlicher gab man den Bezirksligisten TSV Mistelbach 12:0 und dem als Favorit gehandelten ATS Kulmbach, bei dem der Ex-Neudrossenfelder Florian Ascherl an der Seitenlinie das Sagen hat, 7:0 das Nachsehen. „Wir wollen versuchen, diese positive Grundstimmung möglichst lange beizubehalten.“

Wozu ein erfolgreicher Start sicherlich beitragen würde. Doch der Auftakt ist nicht von schlechten Eltern. Denn nach dem Auftritt in Buch stellt sich zur Heimpremiere am darauf folgenden Mittwoch mit Quelle Fürth der nächste Hecht im Karpfenteich vor. „Danach wissen wir auf jeden Fall, wo wir leistungsmäßig stehen“, sagt Thomas mit einem Schm

Nicht bewertet

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