Neudrossenfeld plant vierten Streich

Die Erlanger feierten zwar gleich einen 2:0-Heimerfolg über den Baiersdorfer SV, in den sechs Partien danach gelang ihnen aber nur noch ein weiterer Sieg – und das gegen das punktlose Schlusslicht VfL Frohnlach (ebenfalls 2:0).

Trotzdem warnt der Neudrossenfelder Co-Trainer Sebastian Brand, der die Mannschaft wegen des Urlaubs von Coach Werner Thomas auf die Begegnung vorbereitet hat, vor den Gästen: „Sie sind ein sehr homogenes Team, sehr kampf- und laufstark. Mit ihrer harten Spielweise verwickeln sie die Gegner in Zweikämpfe und schalten dann immer wieder schnell um. Wir dürfen sie nicht unterschätzen.“ Das 1:1 beim SC Feucht am zweiten Spieltag zeige schließlich, dass die SpVgg eine gewisse Qualität besitze. Und die Mittelfranken stellen mit zehn Gegentoren, einem weniger als der TSV, immerhin die siebtbeste Defensive.

"Ein schönes Gefühl"

Die Neudrossenfelder fuhren nach durchwachsenem Saisonstart am Freitag vor einer Woche den dritten Sieg in Folge ein. „Das ist natürlich ein schönes Gefühl. Dennoch müssen wir aufpassen, den Anschluss nicht zu verlieren. Sechs Punkte zum ATSV Erlangen sind schon nicht ganz einfach“, meint Brand.

Die Schwabacher hätten den TSV mit ihrer Spielstärke in der ersten Halbzeit vor Probleme gestellt. „Da haben wir meist nur reagiert“, sagt der Co-Trainer, der deshalb fordert: „Wir müssen unser Spiel mal vom Anfang bis zum Ende durchziehen.“ Der Zeitpunkt des Ausgleichs noch kurz vor der Pause sei natürlich optimal gewesen. Den Schlusspunkt setzte Julian Pötzinger in seinem ersten Spiel nach der Verletzungspause.

Während Daniel Gareis und Carsten Hahn vor dem heutigen Spiel aus dem Urlaub zurückgekehrt sind, hat sich Hannes Greef in selbigen verabschiedet. Daniel Hacker hatte Probleme an der Ferse, das Abschlusstraining konnte er aber bestreiten.

TSV Neudrossenfeld: Grüner, Reuther – Bargenda, Engelbrecht, Engelhardt, Gareis, Haack, Hacker, Hahn, Hamacher, Hilla, Möckel, Pauli, Pötzinger, Taubenreuther.

Nicht bewertet

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