Neu im Kino: Star Wars - Rogue One

Marcel Hempfling (26) aus Kronach:

„Ich fand ,Rogue One‘ richtig geil! Er hatte vom Style viel von den alten Filmen, also von Episode 4 bis 6. Das hat mir richtig gepasst. Von Anfang bis zum Ende wird man super unterhalten und das Ende ist einfach nur bombastisch. Es sind einige Gänsehautmomente dabei. Meckern kann man da überhaupt nicht. Die Idee, ein Spin-Off zu den bisherigen Filmen zu machen, war schon gewagt. Mit dem Ergebnis bin ich total zufrieden. Es ist aber echt interessant, dass man nun auch etwas von den Hintergründen erfährt. Der Film jetzt ist zum Beispiel eine tolle Ergänzung zwischen dem dritten und vierten Teil der Star-Wars-Saga. In den bisherigen Filmen konnte man immer Sympathien zu den Charakteren aufbauen – auch das hat hier gut funktioniert. Gut fand ich beispielsweise den Roboter K-2S0, der für einige Lacher gut war. ,Rogue One‘ passt gut in die Star-Wars-Welt rein. Besonders schön fand ich die vielen Verweise auf die alten Filme. R2D2, C3PO sieht man kurz, General Tarkin taucht auch auf, der ja in Episode 4 den Todesstern leitet. Dieser ist komplett am PC entstanden, nachdem Peter Cushing ja schon 1994 gestorben ist. Im Film schaut die Animation aus wie ein echter Mensch, das war schon genial. Insgesamt muss man sagen, dass die Welt von ,Rogue One‘ fantastisch aussieht.“

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Bozena Marchewicz (29) aus Marktschorgast:

„Am Anfang war es doch etwas schwer für mich, ,Rogue One‘ in die Episoden einzuordnen, ich wusste also nicht, zwischen welchen Filmen er spielt. Das lag vor allem daran, dass man ziemlich in die Geschichte geworfen wird, auch durch das fehlende Intro, das es bisher immer gab. Das fand ich auch besonders schade, weil es eben zu Star Wars dazugehört. Leider geht der Film auch etwas zäh los. Dafür geht dann ab der zweiten Hälfte richtig die Post ab. Er ist auf jeden Fall viel actionreicher als die bisherigen Filme. Sehr gut gefallen hat mir, dass die Macher immer wieder kleine Hinweise auf die Episoden-Filme gegeben haben – hier und da tauchen Figuren auf, die man in den alten Filmen gesehen hat. Die Geschichte an sich hat insgesamt gepasst. Sie wird spannend erzählt, auch wenn man schnell ahnen konnte, wie das Ganze enden wird. Etwas gefehlt haben mir die Jedi-Ritter und die Macht, die in ,Rogue One‘ eigentlich gar keine Rolle spielen. Die Welt und die Effekte – vor allem in den Actionszenen – haben mir gut gefallen. Da habe ich aber von Lucas Arts aber auch nichts anderes erwartet. Total daneben fand ich, dass der Film in 3D gedreht wurde. Das war völlig unnötig. Im Großen und Ganzen ist ,Rogue One‘ ein guter Film, der nicht nur Star-Wars-Fans gefallen wird.“

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Alexander Bauer im Auftrag der Kurier-Redaktion:

„Zugegeben, es kommt einem schon etwas komisch vor, wenn ein Star-Wars-Film so ganz ohne den berühmten Vorspann daherkommt, in dem die Hintergrundgeschichte kurz angerissen wird. Nach mehr als zwei Stunden ,Rogue One‘ fällt das aber nicht groß ins Gewicht, denn das Spin-Off zu den großen Episoden-Filmen macht insgesamt vieles anders. Zum einen ist er der wohl erwachsenste Film der Star-Wars-Reihe. Die Handlung spielt zeitlich zwischen dem dritten und vierten Film.  Eine kleine Gruppe von Rebellen unter Führung der Hauptfigur Jyn Erso soll die Pläne des Todessterns stehlen, um den Rebellen einen Vorteil im Kampf gegen das Imperium zu verschaffen. Sehr düster kommt das ganze daher, viel Platz für Happy-End-Momente bietet sich nicht. Klar, als Fan weiß man schon ansatzweise, dass es für einen Großteil der Charaktere kein gutes Ende nehmen kann, als Neuling kann man sich das spätestens ab der Hälfte des Films denken. Und ,Rogue One‘ ist ein Film, der den Krieg zwischen Rebellen und Imperium härter zeigt als jeder andere Film bisher – inklusive D-Day-Anleihen, wenn es zu einer entscheidenden Strandschlacht kommt. Dennoch fühlt man sich von Beginn an wieder wohl in der Star-Wars-Welt, die ,Rogue One‘ zeigt. Immer wieder tauchen mehr oder minder bekannte Charaktere auf, auch die Welten wurden wieder stimmig in Szene gesetzt. Da vermisst man auch beinahe die fehlenden Jedi-Ritter nicht. So ganz ohne die Macht kommt aber auch dieser Film nicht aus und so darf Darth Vader kurz mit dem Lichtschwert  durchs Bild toben. Aber wie immer: in 3D lohnt sich das Ganze mal wieder überhaupt nicht.“

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Nicht bewertet

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