Neu im Kino: "Sing"

Karlie Wasser (23) aus Bayreuth:

Unbedingt anschauen!

Ich wurde sehr gut von "Sing" unterhalten. Sehr lustig ist er auf jeden Fall. Für die Weihnachtszeit ein schöner Film für die ganze Familie. Die Geschichte wird interessant erzählt, auch die Entwicklung der einzelnen Figuren hat mir gut gefallen. Da wusste ich am Anfang nicht, ob das die Macher hinbekommen. Durch die Castingshow-Story hat man ja einige Figuren, die doch irgendwie alle gleich wichtig sein sollen. Umso besser fand ich, dass jeder seine Zeit im Film bekommen hat und wirklich keiner zu kurz kam. Ich fand auf jeden Fall jeden der Protagonisten sympathisch. Musiktechnisch hat man auf die Pop-Radio-Schiene gesetzt. Die Macher haben versucht, auch mal andere Genres mit reinzubekommen, im Endeffekt ist man aber sehr im Mainstream geblieben. Ein reiner Kinderfilm ist es nicht. Die Charaktere haben viel Tiefe, und man kann sich in die Charaktere reinfühlen und auch Parallelen zu sich selbst in den Figuren finden. Die englische Synchro ist ja gespickt mit Hollywood-Stars - für die deutsche haben sich die Macher auch einige bekannte Gesichter ins Boot geholt. Gelungen ist ihnen das gut. Optisch schaut "Sing" super aus, auch wenn mir die Welt etwas zu bunt ist. Den 3D-Effekt hätte ich aber nicht gebraucht. Man sollte sich den Film auf jeden Fall anschauen. yesyesyes

 

Niklas Wenzel (22) aus Bayreuth:

Die Synchronisation ist sehr gelungen

Mir hat "Sing" sehr gut gefallen. Und das, obwohl er ein Animationsfilm und kindlich aufgezogen ist. Ich war am Anfang etwas skeptisch und hatte Angst, dass ich mich zwei Stunden langweile. Es werden viele Figuren vorgestellt, da war die Gefahr groß, dass die Macher daraus nicht sehr viel machen und die Charaktere sehr platt werden. Das ist aber gar nicht der Fall. Es wird für jede Figur eine Geschichte entwickelt, die auch viel Spaß machen. Weil sie auch vielschichtig sind und man Sympathien zu den Figuren aufbauen kann. Etwas mutiger hätten die Macher bei der Musik sein können. Das ist doch sehr poppig geworden. Über den Mainstream ist man nicht hinausgegangen, auch wenn der Film coole Ansätze hatte. Gut fand ich, dass der Film zwar sehr kindlich rüberkommt, man aber nie das Gefühl hat, dass das nur ein Film für Kinder ist. Der Humor in "Sing" ist top, die Gags sind gut gesetzt, und man kann auch mal ausgiebig lachen. Überrascht hat mich die deutsche Synchro. Sie ist sehr gelungen. Jede Stimme hat gut zur jeweiligen Figur gepasst. Die Synchronisation trägt zu meinem sehr positiven Gesamtbild des Films bei. Ich fand außerdem gut, dass die 3D-Effekte einem nicht aufgedrängt wurden. Man merkt sie, aber man wird von ihnen nicht überflutet. yesyesyesyes

 

Alexander Bauer im Auftrag der Kurier-Redaktion:

hgh

Seit Jahren drangsalieren uns die TV-Sender mit Castingshows, in denen mehr oder minder talentierte Sängerinnen und Sänger die große Karriere starten wollen. Da hat es schon gewundert, dass dieses Thema noch gar nicht im Kino aufgegriffen wurde. Das hat sich mit ,Sing' jetzt erledigt. Doch im Gegensatz zur schon nervenden Dauerbeschallung von Kurzzeit-Casting-Sternchen macht das im Film der Minions-Macher richtig viel Spaß. Zum einen ist das Ganze unglaublich komisch. Das liegt vor allem daran, dass man bei Illumination viel Arbeit in die Charaktere und ihre Persönlichkeiten gesteckt hat. Keine Figur gleicht der anderen, jede ist auf ihre Art komisch, schräg, bedrohlich und, und, und. So wird fast jedes Klischee abgedeckt, über das man herrlich lachen kann. Gelungen sind auch die einzelnen Geschichten der tierischen Protagonisten. Nur kurz zweifelt man daran, dass es die Macher schaffen, für fünf Hauptfiguren spannende Geschichten zu erzählen. Loben muss man auch wieder die Welt von ,Sing'. Hier haben die Grafik- und Animationsdesigner wirklich gute Arbeit geleistet. Insgesamt ist ,Sing' ein sehr sehenswerter Film, der nicht nur Kindern sondern auch Erwachsenen viel Spaß machen wird. yesyesyesyes

 

Der Trailer:

 

Nicht bewertet

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