Neu im Kino: Guardians of the Galaxy

Quinn Schoeters (22)

"Also ich fand der Film war bombastisch witzig, mit gut entwickelten Charakteren in einer noch spannenderen Geschichte. Ich hatte echt sehr viel Freude am Film. Mir hat die Situation gut gefallen, wo der blaue Typ und der Waschbär Freunde werden. Die Geschichte war cool. Und dass sich die Gottheit sich höher als herkömmliches Leben und sich berechtigt fühlt, anderes Leben auszulöschen, um seine Ziele zu erreichen. Und wie sie durch den Hyperraum in einzelnen Sprüngen reisen und plötzlich kurzzeitig Stan Lee, einer der Zeichner von Marvel, im Raumschiff sitzt. Die Beziehung von Alien Drex zu diesem Mädchen war auch sehr gut, weil er sie hässlich nannte, obwohl sie es gar nicht so war, von der menschlichen Perspektive aus gesehen."

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David Hübner (22)

"Der Film war absolut cool. Es gab genug Actionszenen. Die Schauspieler waren gut und die Musik hat gut dazu gepasst. Die Raumschlachten waren auch super. Die Sprüche von diesem Waschbären waren sehr lustig, auch wie die anderen Figuren darauf reagiert haben. Die Familiengeschichten waren teilweise sehr emotional und haben den Film dennoch nicht zu sehr gestört. Die Abwechslung zwischen den traurigen Stellen und den lustigen war gut geregelt. Actionfans kommen auf ihre Kosten, Marvel-Fans erst recht. Das Ende war gut gemacht und hat mich persönlich überrascht."

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Johannes Kothe im Auftrag der Kurier-Redaktion

"Eine irgendwie liebenswerte Chaoten-Truppe ist auf einem irgendwie liebenswerten Erfolgstrupp: Die „Guardians of the Galaxy“ sind seit ihrem ersten Film als Söldnergruppe sehr gefragt. Auch diesmal heißt es wieder „rettet das Universum“, dem ein ultragroßes Tentakelmonster droht, den Strom abzudrehen. Wieder benimmt sich der vorlaute Waschbär Rocket daneben und lässt ein paar Batterien mitgehen, weshalb der eigentliche Auftraggeber die Guardians quer durch die Galaxis jagt. Irrwitziger Stoff also für einen unterhaltsamen Kino-Trip, der im Chaos beginnt und immer mehr Fahrt aufnimmt. Das macht den ganz besonderen Charme des Films aus.

Denn schon nach wenigen Minuten merkt man, warum sich „Guardians of the Galaxy“ von anderen Filmen dieses Genres so abhebt: Die zugegeben dünne Story lebt durch ihre zahlreichen Charaktere und deren Hintergründe. Der zweite Teil legt den Fokus auf die Familie. Hauptfigur und Weltraum-Chaot Peter (herrlich chaotisch Chris Pratt) erfährt endlich von seiner gar nicht irdischen Abstammung, während Gamora (wie immer in grün und herrlich zickig: Zoe Saldana) von ihrer bösen Schwester Nebula (Karen Gillan) gejagt wird. Das macht den Action-Reißer an einigen Stellen sogar fast emotional, ohne dass dies auf Kosten der komischen Momente geht, deretwegen der erste Teil so beliebt wurde.

Und ein einsamer, genmutierter Waschbär mit Grips und viel zu weichem Herz – das hat was. Sowohl Regie als auch Drehbuch übernahm erneut James Gunn, der auch für den ersten Teil verantwortlich war. Das ist ein wahrer Glücksfall, denn so wurde der zweite Teil zu einer wirklichen Fortsetzung. Es gibt genug Filme, deren Sequel von anderen Drehbuchschreibern und Regisseuren geradezu verunglimpft wurden. Gunn trägt so deutlich zu der Entwicklung der Helden bei. Die kleinen Hintergrundstories aus dem ersten Teil führt er konsequent weiter, etwa das unausgesprochene Verhältnis zwischen Peter und Gamora. Es gibt in diesem Teil wieder genügend Anspielungen an die 80er Jahre.

Die Schiffe der Sovereigns werden in Space Invaders-Manier abgeschossen. David Hasselhoff erscheint kurz auf der Leinwand und die Filmmusik besteht aus Songs, die in den 80ern populär waren. Der Soundtrack besteht aus den Lieblingsliedern des Hauptcharakters Peter und nennt sich „Awesome Mixtape Vol. 2“. Darunter David Bowie, George Harrison oder Cat Stevens. Action, Spannung, Gefühl und Retro-Feeling. Ein intergalaktisch cooler Film."

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Nicht bewertet

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