Motorradfahrer kracht in Linienbus

Der 66-Jährige war während einer Dienstfahrt mit dem Bus gegen 19:45 Uhr auf der Kreisstraße in Richtung Dinkelsbühl unterwegs, als ein entgegenkommender Fahrer mit seinem Krad aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet und frontal mit dem Bus zusammenstieß. Der Busfahrer konnte sein Fahrzeug verlassen, bevor das Motorrad und der Bus in Flammen aufgingen.

Reanimationsversuche beim Kradfahrer durch Notarzt und Rettungsdienst blieben erfolglos, er verstarb noch an der Unfallstelle. Der Busfahrer kam vorsorglich mit dem Rettungsdienst in eine Klinik. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Dinkelsbühl und Segringen waren mit Löscharbeiten beschäftigt.

Für die Dauer der Unfallaufnahme durch die Polizeiinspektion Dinkelsbühl war die Kreisstraße über Stunden komplett gesperrt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Ansbach kam ein Sachverständiger zur Erforschung der Unfallursache vor Ort.

red

Nicht bewertet

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Kommentare

Ich will jetzt mal keine Mutmaßungen anstellen, der Motorradfahrer soll auf die Gegenfahrbahn gekommen sein, viel wahrscheinlicher ist eher, dass der Bus wie oben auf dem Bild BEIDE Fahrspuren benutzt hat und der Motorradfahrer dementsprechend einfach nicht asuweichen konnte. Wieso sollte der Bus sonst in der Mitte der Straße stehen? Achtung, jetzt wirds heikel: Der Busfahrer kann jetzt natürlich erzählen was er will, der Moped-/Krad-Fahrer ist verstorben und kann keine Aussage dazu mehr treffen. Mein herzliches Beileid an die Angehörigen. Ich hoffe allerdings das die Sache geklärt wird, das sieht schon sehr nach Mitschuld des Busfahrers aus...
Da ist vielleicht etwas dran! Aber muss ein Motorradfahrer nicht auch davon ausgehen, dass sich plötzlich ein Hindernis vor ihm auftut? Durch die systembedingt mangelnden Fähigkeiten des Motorrads zum Ausweichen können sich bei hoher Geschwindigkeit unvermeidbare Zusammenstöße ergeben.
Möglicherweise wollte der Busfahrer auch nach links ausweichen ?!
Kann auch sein. Grundsätzlich hat ein Motorradfahrer selbst keine Chance, eine Ausweichbewegung (z.B. in den Graben) zu machen, selbst wenn er auch nur eine geringfügig zu große Geschwindigkeit hat.
Motorradfahren ist viel gefährlicher als Autofahren, nicht nur, weil man keine Karosserie um sich herum hat