Mistelbacher Siegesserie reißt

Der Ex-Landesligist holte sich überraschend eine 1:4-Heimniederlage gegen den FC Trogen ab. Der TSV Kirchenlaibach bewältigte die Pflichtaufgabe beim Schlusslicht TSV Neudrossenfeld II mit einem 4:1-Erfolg und rückte auf Platz sechs vor.

ATS Hof-West – BSC Bayreuth-Saas 1:2 (1:1)

Zwar bestimmten die Saaser die ersten 30 Minuten, doch die klareren Gelegenheiten hatten die Platzherren. In der 37. Minute traf Hustin dann zur Hofer Führung. Die Saaser waren nun auf den Ausgleich aus, der auch kurz vor der Halbzeit gelang. Eyiol rettete noch gegen Massberger bravourös, doch beim Nachschuss von Küfner war auch er machtlos. Nach der Pause bot sich nahezu die gleiche Szenerie. Der BSC hatte bis 30 Meter vor dem ATS-Tor klare Vorteile, doch Torchancen blieben zunächst aus. Der ATS blieb weiterhin über Hustin, Wülfert und Djemai bei Kontern gefährlich. Doch mit fortlaufender Spielzeit wurde der Saaser Druck immer stärker. In der 72. Minute versuchten die Gastgeber bei einem Saaser Konter vergebens, auf Abseits zu spielen. Eine Hereingabe von Sczepaniak verwertete Hofmann aus acht Metern unhaltbar. In der letzten Viertelstunde warfen die Einheimischen noch einmal alles nach vorne, doch das 2:2 wollte nicht mehr gelingen. Beim Gast gefielen Pütterich und Füßmann besonders, der ATS hatte seine Stärksten in Nikolaidis und Bulat.

BSC Bayreuth-Saas: Spindler – Pütterich, Gubitz, Eberlein, Massberger (63. Guthmann), Großer, Hofmann, Grüner (48. Sczepaniak), Jungwirth, Füßmann, Küfner (90. Greef).

SR: Fuhrmann (Pressig);

Zuschauer: 75.

Tore: 1:0 Hustin (37.), 1:1 Küfner (43.), 1:2 Hofmann (72.).

Gelb-Rote Karte: Samat (Hof/89.).

TSV Neudrossenfeld II – TSV Kirchenlaibach 1:4 (1:4)

Es waren gerade einmal 18 Sekunden gespielt, als Böhm den Ball verlor und Gäste-Stürmer Masching nur noch einschieben musste. So war der Matchplan bereits nach wenigen Sekunden über den Haufen geworfen. Nach zehn Minuten dann der nächste Bock von Böhm, der einem Kirchenlaibacher den Ball in den Fuß spielte. Dieser legte quer, und Sendelbeck schob ins leere Tor ein. Nach gut 23 Minuten folgte der nächste Ballverlust im Mittelfeld, ein schneller Konter der Gäste und eine scharfe Hereingabe folgten. Zu allem Überfluss bugsierte Dippold den Ball in die eigenen Maschen. Das Spiel war somit entschieden, zumal Meyer nur zwei Minuten später den Ball aus 25 Metern unter die Latte drosch – 0:4. Coach Mario Franke wechselte und stellte um, was der Heimelf mehr Sicherheit gab. Nach einem Foul an Gogolok verkürzte Stelzer per Foulelfmeter zwar auf 1:4, mehr war in der chancenarmen zweiten Halbzeit aber nicht drin, zumal der Neudrossenfelder Stöcker (65.) mit der Ampelkarte vorzeitig zum Duschen geschickt wurde. Kirchenlaibach feierte einen geschenkten Auswärtssieg.

TSV Neudrossenfeld II: Schuberth – Sahr, Böhm (17. Hermsdörfer), Arndt, Peltrie, Stelzer, Ehlert, Dippold, Stöcker, Onarici (76. Förster), Gogolok.

TSV Kirchenlaibach: Dujicek – Opfermann, Hofmann (83. Stangel), Knappe, Sebald, Olpen, Sendelbeck, Hader, Masching (77. Bessel), Meyer, Bauernfeind (73. Pöllath).

SR: Kimmel (Maroldsweisach);

Zuschauer: 100.

Tore: 0:1 Masching (1.), 0:2 Sendelbeck (10.), 0:3 Dippold (23. – Eigentor), 0:4 Meyer (25.), 1:4 Stelzer (35. – Foulelfmeter).

Gelb-Rote Karte: Stöcker (65. / Neudrossenfeld).

SV Poppenreuth - TSV Mistelbach 3:1 (3:1)

Poppenreuth erwischte einen Auftakt nach Maß, als Antonyuk zunächst ein Durcheinander in der Gästeabwehr zur Führung nutzte und wenig später Peroutka eine Fülle an Fehlern in der Mistelbacher Defensive mit dem 2:0 bestrafte. Der Tabellenzweite aber steckte nicht auf und kam durch einen satten Flachschuss aus 25 Metern zum Anschlusstreffer. Die Heimelf setzte sofort nach. Wieder war der Ausgangspunkt Spielertrainer Peroutka. Er wollte eine Flanke volley nehmen, wurde aber von einem Gegenspieler mit gestrecktem Bein daran gehindert. Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter, den Sticht sicher verwandelte. Nach dem Seitenwechsel hatten die Gastgeber zunächst einige brenzlige Situationen zu überstehen – mehrmals strich das Leder knapp am Tor vorbei oder touchierte die Latte –, ehe sie das Geschehen wieder in den Griff bekamen und den Sieg sicher nach Hause schaukelten. TSV-Torjäger Heißenstein bekam diesmal keinen Stich.

TSV Mistelbach: Freiberger – M. Weber, Herrmann, Frank, Heißenstein, Sippl, Hüttl (46. Vogel), D. Weber, Hagen, Ludwig, Ansari.

SR: Fröba (Stockheim);

Zuschauer: 125.

Tore: 1:0 Antonyuk (4.), 2:0 Peroutka (8.), 2:1 Ansari (19.), 3:1 Sticht (23. - Foulelfmeter).

Gelb-Rote Karte: Kucera (87. Poppenreuth).

Nicht bewertet

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