Mehlmeisel wird Olympiadorf

Kaniewski beschäftigt die Großveranstaltung schon seit Anfang Januar. Seit er das Amt des Kreisjugendfeuerwehrwarts übernommen hat: „Aber die Vorbereitungen reichen in das vergangene Jahr zurück.“

2013 fand das Lager in Kirchenbirkig statt, für dieses Jahr hatte sich die Feuerwehr Unterlind als Ausrichter beworben. Die natürlich solch eine Veranstaltung nicht allein stemmen kann. Erwartet werden rund 180 Jugendliche aus 42 Feuerwehren und eine Vielzahl an Feuerwehrleuten in den Funktionen als Schiedsrichter, Gruppenbetreuer und Organisationspersonal, rund 120 an der Zahl, so Kaniewski: „Eigentlich ist vom Kreisbrandrat abwärts das gesamte Führungspersonal der Feuerwehren im Landkreis im Einsatz“, sagt Kaniewski.

Unterlinder kümmern sich

Die Feuerwehr Unterlind kümmert sich um Dinge wie Strom, Wasser und den Aufbau des Lagers am Sportplatzgelände in Mehlmeisel. Außerdem stellt die Unterlinder Wehr „Kümmerer“, Leute, die kurzfristig für Besorgungen einspringen und in die Bresche springen, wenn Not am Mann ist. Ein Großeinsatz hat auch das THW Pegnitz vor sich. Es ist mit einer Großküche vor Ort, die bis zu 300 Mahlzeiten auf einmal produzieren muss.

Acht Zelte für Jungs und drei für Mädchen, jedes sechs mal zehn Meter, wachsen am Mittwoch auf dem Sportplatzgelände in die Höhe. Die Teilnehmer kommen aus dem ganzen Landkreis und sind zwischen 12 und 17 Jahre alt. Und was machen die drei Tage lang in Mehlmeisel? Schwerpunkte dieser alle vier Jahre stattfindenden Veranstaltung sind die Abnahme der Bayerischen Jugendleistungsprüfung und das Erlangen der Deutschen Jugendflamme Stufe I und II, ferner eine Gaudi-Olympiade. Am Samstag findet außerdem ab 13.30 Uhr eine weitere Olympiade der Kinderfeuerwehren statt. Dann kommen noch mal zusätzlich rund 150 Kinder nach Mehlmeisel.

Zusammenhalt steht im Mittelpunkt

Bei den ernsthaften Wettbewerben stehen feuerwehrtechnische Aufgaben im Mittelpunkt, aber auch die Spaßolympiaden haben Feuerwehrbezug. „Es wird nicht trocken“, verspricht Sven Kaniewski. Freizeit und Ausflüge – etwa in den Wildpark oder in die Therme Weißenstadt – kommen ebenfalls nicht zu kurz. „Das Zusammengehörigkeit und die Kameradschaft sollen wachsen“, bringt Kaniewski den Zweck der Veranstaltung auf den Punkt.

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