Medi-Siegesserie endet in München

„Wir müssen vorne wie hinten viel konzentrierter spielen, 51 Punkte bis zur Halbzeit zu kassieren, ist inakzeptabel“, kommentierte medi-Center Andreas Seiferth auf dem Weg in die Halbzeitpause sichtlich unzufrieden. Und in der Tat, die medi-Korbjäger konnten in der ersten Spielhälfte nicht an die zuletzt gezeigten starken Leistungen anknüpfen.

Insgesamt zehn Mal ging den Bayreuthern gegen die giftige Münchner Defensive der Ball verloren, Offensivaktionen blieben oftmals Stückwerk, und auch im Rebound-Duell hatte man mit 16:10 bis dato deutlich das Nachsehen. „München hat uns aus unserer Struktur gebracht und wir haben es zu oft mit Einzelleistungen versucht. Das müssen wir ändern, sonst werden wir hier nichts zu bestellen haben!“, gab Head Coach Raoul Korner seinen Mannen mit auf den Weg in die zweite Spielhälfte.

Doch die Bayreuther konnten dem Spiel gegen die gut aufgelegten Münchner auch nach dem Seitenwechsel keine Wende geben, mussten sich deutlich mit 100:86 geschlagen geben und warten damit weiterhin auf den ersten Sieg gegen den FC Bayern München in der BBL. Positiver Aspekt auf Bayreuther Seite war der couragierte Auftritt von Robin Amaize, der als Topscorer auf seinen persönlichen Karrierebestwert von 25 Punkten kam. „Ich hätte lieber gewonnen und selbst keine Punkte gemacht“, kommentierte Amaize seine Leistung.

Head Coach Raoul Korner gab sich versöhnlich: „Das war heute ein Lernprozess für meine Mannschaft. Wir haben gekämpft, aber München war eine Klasse stärker. Wir haben uns aber nicht hängen gelassen und am Ende dann bessere Lösungen gefunden.“

FC Bayern München Basketball: King (0), Lucic (11), Johnson (8/1), Djedovic (dnp), Redding (9/1), Barthel (6), Gavel (20/4), Booker (14), Taylor (17/2), Kleber (15/2)

Medi Bayreuth: Anderson (14/3), Linhart (3/1), Doreth (3/1), Seiferth (2), Lewis (7/1), Wachalski (18/4), Amaize (25/3), Brooks (4), Adler (dnp), Marei (10)

Nicht bewertet

Anzeige