Mayer gegen Nadal achtbar, aber chancenlos

Dementsprechend haderte der aktuell auf Platz 49 der Weltrangliste geführte Mayer nach dem Match weniger mit seiner Leistung, als mit dem Lospech: „Ich spiele lieber auf Platz 22 und in der zweiten oder dritten Runde gegen die großen Jungs“, sagte er nach dem Auftritt in der Rod-Laver-Arena.

Der Bayreuther gestattete Nadal in der gut zweistündigen Spielzeit nur drei Breaks, aber das genügte dem 14-maligen Grand-Slam-Turniersieger aus Mallorca zum Gewinn aller drei Sätze. Im ersten Durchgang lag Mayer schon früh im Rückstand, nachdem er einen Spielball zum 2:2 nicht verwertet hatte und das Break zum 1:3 hinnehmen musste. Die anderen beiden Sätze verliefen jeweils bis zum 4:4 ausgeglichen, ehe Mayer im neunten Spiel seinen Aufschlag abgeben musste. Ärgerlich war das vor allem im zweiten Satz, denn da führte er 40:30 und vergab den Spielball durch einen relativ leichten Fehler beim Schmetterball. Korrigieren ließen sich solche Missgeschicke nicht, denn Mayer verzeichnete im gesamten Match keinen einzigen Breakball (Nadal 3/12).

Beide Bayreuther im Doppel-Wettbewerb

Beendet sind die Australian Open für Florian Mayer aber noch nicht. Er spielt nämlich auch im Doppelwettbewerb an der Seite des Niederländers Robin Haase und startet dort gegen die Australier Alex Bolt und Bradley Mousley. Auch der ebenfalls aus Bayreuth stammende Philipp Petzschner tritt im Doppel an. Zusammen mit dem Russen Mikhail Youzhny trifft er auf Jean-Julien Rojer (Niederlande) und Horia Tecau (Rumänien), die an elf gesetzt sind.

Nicht bewertet

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