Marc Reinhardt wird neuer NLZ-Leiter

Bis zu seinem offiziellen Amtsantritt wird der DFB-Elite-Jugend-Lizenz-Inhaber schon aktiv mitarbeiten und die Lücke schließen, die Stützpunkttrainer Manuel Dick durch seinen Wechsel in der Winterpause ans NLZ Hof hinterlassen hat. „So können Klaus Rodler und ich die aktuelle Saison miteinander beenden. Die Vorbereitungen für die kommende Spielzeit liegen dann aber natürlich in meiner Verantwortung“, umriss Reinhardt seine Planungen. Befürchtungen, dass es bei der Zusammenarbeit zwischen Amtsinhaber und Nachfolger zu atmosphärischen Störungen kommen könnte, hat der 31-Jährige nicht. „Klaus Rodler und ich kennen uns schon seit Jahren und verstehen uns auch gut. Da sehe ich überhaupt keine Probleme.“

Zustimmung dafür, Reinhardt schon jetzt in das operative Geschäft des NLZ einzubinden, gab es auch von Stützpunktkoordinator Klaus Ederer: „So wird nicht nur gewährleistet, dass wir einen sanften Übergang haben, sondern viel mehr auch, dass wir mit unverminderter Qualität an diesem Standort weiterarbeiten. Allerdings haben wir durch die zahlreichen Personalwechsel eine große Lücke zu schließen.“

Was Ederer meinte: Neben Klaus Rodler und Manuel Dick stehen auch hinter den anderen beiden Stützpunkttrainern Chris Rückert und Arnold Mehner Fragezeichen für die neue Saison. „Wir befinden uns im engen Austausch mit allen Beteiligten und können auf die verschiedenen Szenarien reagieren. Das Ziel muss es jedoch sein, für personelle Kontinuität zu sorgen und den Talentstandort Bayreuth weiter zu entwickeln“, sagte Ederer.

Dies wurde zuletzt auch in einer Diskussionsrunde mit den Vereinsverantwortlichen Stefan Maisel, Christian Wedlich und Marc Reinhardt sowie Johannes Ederer zur Sprache gebracht. Dabei bekannten sich alle Beteiligten zum Standort und legten einen gemeinsamen Ablaufplan für die kommenden Wochen und Monate fest. Neben der Besetzung der Trainerpositionen ging es vor allem um die Zielsetzungen der Jugendteams und eine Kaderanalyse der einzelnen Jahrgänge. „Die sportliche Situation ist gut, aber wir wollen und müssen uns weiter verbessern“, blickte Reinhardt voraus und wurde konkret: Der U17 müsse es kurzfristig gelingen, in die Landesliga aufzusteigen. Die Aufstiege der U16 und U14 nannte er als mittelfristige Ziele. Am Herzen liege ihm auch eine offene und ehrliche Kommunikation mit den Vereinen aus der Region. bfv/wum

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